ich lebte am arno bei meinen großeltern, in der nähe von lucca. 1968 war freiheit pur. aber was nutzte sie? ich beneidete die kinder, die in den kindergarten (asilo) durften, denn die mädchen trugen wunderbare weiße schürzen mit rüschen. die jungs hatten schwarze kittel an und waren mir eh wurscht. bis auf massimo. an dessen kommunion beschloss ich, ihn zu heiraten weil ich ihn in dem augenblick liebte, da ich ihn sah. die erwachsenen fanden dies süß. weniger süß fanden sie das geschrei, das ich veranstaltete, um bei den kommunionsfeierlichkeiten neben ihm sitzen zu dürfen.
und ich wechselte meinen namen, damals 68. in italien klang mein name wie ein übelkeitsanfall, wenn einer meiner kameraden versuchte, ihn auszusprechen. drum benannte ich mich kurzfristig in lucia um. so hieß zwar auch meine freundin, aber das war ja wurscht.
69 war ich wieder in deutschland und wurde mitten in der nacht aus dem bett gerissen, weil ich begreifen sollte, das wir nun auf den mond fliegen können. das berührte mich nicht halb so sehr wie massimo.
Ob es das ist?
mädchen und Frauen waren mir immer extrem wichtig. aber die Eroberung des Mondes hätte alle ausgestochen, wenn es notwendig gewesen wäre.
Weise Worte, wahr
"Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf."
Aus Gut gegen Nordwind - Daniel Glattauer
und ich wechselte meinen namen, damals 68. in italien klang mein name wie ein übelkeitsanfall, wenn einer meiner kameraden versuchte, ihn auszusprechen. drum benannte ich mich kurzfristig in lucia um. so hieß zwar auch meine freundin, aber das war ja wurscht.
69 war ich wieder in deutschland und wurde mitten in der nacht aus dem bett gerissen, weil ich begreifen sollte, das wir nun auf den mond fliegen können. das berührte mich nicht halb so sehr wie massimo.
Gendermerkmal
mädchen und Frauen waren mir immer extrem wichtig. aber die Eroberung des Mondes hätte alle ausgestochen, wenn es notwendig gewesen wäre.