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    <title>Barbara A. Lehner - Einblicke (Aus dem Leben einer Testsiegerin) : Rubrik:Gedichte</title>
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    <description>Aus dem Leben einer Testsiegerin</description>
    <dc:publisher>testsiegerin</dc:publisher>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-15T17:33:38Z</dc:date>
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    <title>Barbara A. Lehner - Einblicke</title>
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    <title>Der Letzte</title>
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    <description>&lt;i&gt;Bei einem Hausbesuch hat mir meine Lieblingsklientin ein paar vollbeschriebene Seiten in die Hand gedrückt. &quot;Allein selber geschrieben&quot;, stand links oben in ihrer fast unleserlichen Handschrift.&lt;br /&gt;
&quot;Sie sind ja Autorin&quot;, sagt sie. &quot;Machen Sie bitte was draus.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Darf ich das dann auch veröffentlichen?&quot;, frage ich.&lt;br /&gt;
Sie strahlt. &quot;Aber natürlich.&quot;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erhebt sich&lt;br /&gt;
zur Mitternachtssperrstund&lt;br /&gt;
getrieben vom Wirt &lt;br /&gt;
und vor Wut &lt;br /&gt;
Das Glasschwer alles kruzifix hin&lt;br /&gt;
gebrochen &lt;br /&gt;
Scherben klirren durch die Nacht&lt;br /&gt;
und der wirtslaute Schrei &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schneit&lt;br /&gt;
Bei der Kälte&lt;br /&gt;
jagt man keinen Hund &lt;br /&gt;
in die sternhagelvolle Wintersnacht&lt;br /&gt;
wimmert er &lt;br /&gt;
doch das Schicksal hat kein Erbarmen&lt;br /&gt;
Der Wirt auch nicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen Früh&lt;br /&gt;
wird er Ordnung in der Gaststube machen&lt;br /&gt;
und morgen Abend &lt;br /&gt;
wird es frische Gäste&lt;br /&gt;
schneien&lt;br /&gt;
Gute Gäste&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das Lumpenpack soll draußen bleiben&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
wird auf der Schiefertafel stehen&lt;br /&gt;
unter der Gerösteten Leber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Ecke steht ein Gschmierter &lt;br /&gt;
und weiße Mäuse *&lt;br /&gt;
reiten mit blauen Lichtern&lt;br /&gt;
auf schweren Feuerrössern durch die Nacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast fällt er&lt;br /&gt;
Wie der Augustin, denkt er&lt;br /&gt;
Alles ist hin&lt;br /&gt;
Das ist meine Grabesgrube&lt;br /&gt;
Der Doktorzauber wirkt nicht mehr&lt;br /&gt;
und sie ziehen dir den &lt;br /&gt;
steifen Holzpyjama an&lt;br /&gt;
begleitet mit Blasmusik &lt;br /&gt;
Oder als Häufchen Asche &lt;br /&gt;
in der Urne am Kamin&lt;br /&gt;
so denkt er auf seinem letzten Weg &lt;br /&gt;
und wankt weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spukt in seinem Hirn&lt;br /&gt;
es spuckt aus seinem Mund&lt;br /&gt;
Bier Wein Schnaps &lt;br /&gt;
ein Gespenst mit einem Glas Wein &lt;br /&gt;
lehnt an der Laterne&lt;br /&gt;
und prostet ihm zu&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das ist mein letzter Rausch&lt;/i&gt;, sagt er&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Imwahrstensinnederwörter&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Kellerspaßnacht&lt;br /&gt;
er/brach&lt;br /&gt;
ein später alter Hund &lt;br /&gt;
(wie er bei dieser Kälte in die Nacht gejagt) &lt;br /&gt;
leckt&lt;br /&gt;
die Speibspeise auf&lt;br /&gt;
Das ist mein letzer&lt;br /&gt;
Rausch, röchelt er und stirbt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schneit&lt;br /&gt;
Er rutscht am matschigen Leben aus&lt;br /&gt;
die Straßenlaterne hält nicht&lt;br /&gt;
was sie verspricht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel passt &lt;br /&gt;
nur noch ins letzte Loch&lt;br /&gt;
Er schließt die Tür zum ewigen Bund auf&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ja, ich will&lt;/i&gt;, lallt er&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;und ich werde dich lieben und achten &lt;br /&gt;
und dir treu sein bisdassderTodunsscheidet&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu spät erkennt er&lt;br /&gt;
hinter dem Schleier der Braut&lt;br /&gt;
den Tod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein G&apos;schmierter = Polizist&lt;br /&gt;
* weiße Maus = Polizist auf einem (weißen) Motorrad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Marianne W., Barbara L.)&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-11T18:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5987265/">
    <title>Eingehöhlt</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5987265/</link>
    <description>Augen knurren raubtierhungrig&lt;br /&gt;
durch die satte Nacht&lt;br /&gt;
Lippen blitzen gierig wie Hyänen&lt;br /&gt;
das Feuer längst entfacht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krallen sehnen und suchen&lt;br /&gt;
den willigen Leib&lt;br /&gt;
und der keuchende Krieger&lt;br /&gt;
kriecht aufs kochende Weib&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Körper dampfen auf Tigerfellen&lt;br /&gt;
Lust drängt aus der Haut&lt;br /&gt;
und beißt sich &lt;br /&gt;
ins feuchte Fleisch der Braut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Warm und Nass der Höhle&lt;br /&gt;
macht sich Seligkeit breit&lt;br /&gt;
Ergießt sich im Raum&lt;br /&gt;
und verflüchtigt die Zeit</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-11T16:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5684445/">
    <title>Die ewige Sehnsucht</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5684445/</link>
    <description>Rom&lt;br /&gt;
Die Stadt der &lt;br /&gt;
Kirchen und Plätze&lt;br /&gt;
der Türme&lt;br /&gt;
und Bräute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;La città &lt;br /&gt;
delle chiese e piazze&lt;br /&gt;
delle torri e spose&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt &lt;br /&gt;
der weißen Brautschleier&lt;br /&gt;
der schwarzen Hochzeitsanzüge&lt;br /&gt;
und bunten Sträuße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rom&lt;br /&gt;
Die Stadt&lt;br /&gt;
des alten Brunnens&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Fontana di Trevi&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
voll mit Münzen &lt;br /&gt;
von jungen Liebenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Köpfen&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;La Dolce Vita&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
In ihren Herzen &lt;br /&gt;
der Wunsch&lt;br /&gt;
diese Liebe möge&lt;br /&gt;
nicht irgendwann &lt;br /&gt;
zu bröckeln beginnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Ich war ja noch nie in Rom. Aber meine Tochter. Und für ihr Portfolio (Hafenfolie?) brauchte sie ein Gedicht, das ihre Gefühle widerspiegelt und einen Zusammenhang zu Rom hat. Und weil sie keines fand, hat sie gesagt: Schüttle doch eins aus dem Ärmel. &lt;br /&gt;
Was ihr besonders in Erinnerung geblieben ist, hab ich sie gefragt. Das Kolosseum, hat sie gesagt, und unheimlich viele Bräute. &lt;br /&gt;
So entstand dieses Gedicht. &lt;br /&gt;
&quot;Kann deine Mama nicht für mich auch eins schreiben&quot;, hat eine Schulkollegin sie heute gefragt. &lt;br /&gt;
&quot;Nein, frag doch deine eigene Mama.&quot;</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-05T20:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5671106/">
    <title>zug um zug</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5671106/</link>
    <description>ich will deine weichen stellen&lt;br /&gt;
flüsterte er&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sie zog die notbremse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich brauche niemanden&lt;br /&gt;
der mir die richtung&lt;br /&gt;
vorgibt&lt;br /&gt;
kein leben&lt;br /&gt;
auf schienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie schob ihn &lt;br /&gt;
auf das abstellgleis &lt;br /&gt;
geradeaus und hart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dabei wollte er&lt;br /&gt;
nur&lt;br /&gt;
ihre warmweichen kurven</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-28T15:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5545667/">
    <title>Aufatmen</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5545667/</link>
    <description>zögernd &lt;br /&gt;
die anker einholen&lt;br /&gt;
auftauchen&lt;br /&gt;
aus dem selbst&lt;br /&gt;
in die see/lee gerissenen dunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neid und leid&lt;br /&gt;
karte kompass / nadel  &lt;br /&gt;
tränen und trauer&lt;br /&gt;
über bord werfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorsichtig&lt;br /&gt;
tag und luft &lt;br /&gt;
schnappen und riechen &lt;br /&gt;
und schmecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht mehr getrieben sein&lt;br /&gt;
sondern &lt;br /&gt;
treiben lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von wind und wärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A.M.See)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Das war&apos;s literarisch von A.M.See. Jetzt wird Frau A.M.See in Gestalt von David Ramirer Zeichnungen anfertigen. Und irgendwann gibt es &quot;Das Segel des Loches&quot; in gedruckter Form. Zur Präsentation (voraussichtlich am See) seid ihr selbstverständlich herzlich eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein besonderer Dank gilt natürlich David Ramirer, der mich mit seiner Klappentextausschreibung erst auf diese Idee gebracht, für mich einen Rippenbruch riskiert und mich mit Bildern vom See und Spaghetti inspiriert hat und an unser gemeinsames Projekt glaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke euch allen fürs Lesen, für euer Feedback und die Kritik, die mich ermutigt haben, weiterzumachen, obwohl Frau A.M.See mich mit ihren depressiven Verstimmungen manchmal ganz schön hinuntergezogen hat.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-27T10:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5542221/">
    <title>Endstation Sehnsucht</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5542221/</link>
    <description>Wenn der Sommer &lt;br /&gt;
nur noch siecht&lt;br /&gt;
Die MS Kaiserin Elisabeth&lt;br /&gt;
die letzten Gäste&lt;br /&gt;
ausspuckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Weite des Wassers &lt;br /&gt;
mit voller Wucht&lt;br /&gt;
auf die Enge in ihrer Brust&lt;br /&gt;
prallt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehnt sie ein Ende herbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die letzten Gäste&lt;br /&gt;
den späten Wein&lt;br /&gt;
kauen und ausspucken&lt;br /&gt;
anstatt ihn zu trinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der See &lt;br /&gt;
die aufgeschwemmten Leichen &lt;br /&gt;
des langen Sommers &lt;br /&gt;
anschwemmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
spuckt sie angewidert &lt;br /&gt;
ihr Sehnen&lt;br /&gt;
in den Schlamm&lt;br /&gt;
und geht nach Hause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A.M.See)</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-25T21:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5533777/">
    <title>Donna Quijote</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5533777/</link>
    <description>Ihr Leben &lt;br /&gt;
im Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;La Resistance&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
haben die wenigen Freunde sie genannt&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Seewinkler Resistance&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Landkarte&lt;br /&gt;
ein Schlachtfeld&lt;br /&gt;
belagert von General Schuld&lt;br /&gt;
besetzt vom Dunkel der Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer dagegen angekämpft&lt;br /&gt;
meistens vergeblich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt&lt;br /&gt;
zum ersten Mal&lt;br /&gt;
mitten in ihrem Leben&lt;br /&gt;
mitten in ihrer Heimat&lt;br /&gt;
kämpft sie&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;für etwas&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Erhaltung &lt;br /&gt;
der alten Windmühle&lt;br /&gt;
im Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A.M.See)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt; Die Podersdorfer Windmühle ist die größere der beiden letzten Windmühlen in Österreich&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-22T14:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5521524/">
    <title>Heiße Luft</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5521524/</link>
    <description>An diesem Morgen im Mai&lt;br /&gt;
nach dieser Nacht im Yachthafen&lt;br /&gt;
malt sie einen leuchtenden Heißluftballon &lt;br /&gt;
in den Postkartenhimmel &lt;br /&gt;
(für die Touristen gemacht) -&lt;br /&gt;
mit dem Pinsel aus Glück &lt;br /&gt;
und Marderhaar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minuten der Freiheit&lt;br /&gt;
und Unbeschwertheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Mittag im Mai&lt;br /&gt;
hängt sie -&lt;br /&gt;
mit dem Stift aus Kohle&lt;br /&gt;
und Misstrauen -&lt;br /&gt;
Ballast an den Korb&lt;br /&gt;
und schaut ihm beim &lt;br /&gt;
Sinken zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A.M.See)</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-17T08:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5511466/">
    <title>Staub zu Staub</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5511466/</link>
    <description>&lt;i&gt;Keinen Staub aufwirbeln&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
steht in unsichtbaren Lettern&lt;br /&gt;
auf der Ortstafel von Frauenkirchen&lt;br /&gt;
und jeder hier weiß&lt;br /&gt;
Verstoße werden strengstens geahndet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Keinen Staub aufwirbeln&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
steht in den Gesichtern&lt;br /&gt;
der Frauen&lt;br /&gt;
die in der Tracht&lt;br /&gt;
aus Kittelschürze, Kummer,&lt;br /&gt;
Kopftuch und Gram&lt;br /&gt;
den Gehsteig kehren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Keinen Staub aufwirbeln&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
steht in den Augen&lt;br /&gt;
der Männer&lt;br /&gt;
wenn wieder einer von ihnen&lt;br /&gt;
besoffen und heldenhaft&lt;br /&gt;
in die Mauer &lt;br /&gt;
vom Serbenfriedhof rast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Irgendwann&lt;br /&gt;
krachen die Lügengebäude &lt;br /&gt;
zusammen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
hofft sie&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;die frisch gestrichenen&lt;br /&gt;
und die alten, verfallenen&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann&lt;br /&gt;
wachsen hier noch Luftschlösser</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-12T10:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5501591/">
    <title>Falsche Hoffnung</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5501591/</link>
    <description>Wohin fliegen die Störche, Großmutter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nach Südafrika&lt;br /&gt;
Dort hat es im Winter Sommer&lt;br /&gt;
und ein Kap der guten Hoffnung&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts heimlich&lt;br /&gt;
den Finger auf den Globus &lt;br /&gt;
und den Pass in den Rucksack&lt;br /&gt;
gelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Johannisburg&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
schlottern ihre Knie&lt;br /&gt;
am Bahnhof von Eisenstadt&lt;br /&gt;
und das Sparschwein stirbt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dreimal Umsteigen&lt;br /&gt;
vier Wurstbroten&lt;br /&gt;
und dreißig Stunden Fahrt&lt;br /&gt;
zwischen Heimweh und Sehnen&lt;br /&gt;
endlich ankommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Warum ist es so kalt &lt;br /&gt;
in Südafrika?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
fragt sie den Bahnhofsvorstand&lt;br /&gt;
von Pisz&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wo sind die Störche&lt;br /&gt;
und wo die Hoffnung?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.M.See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Johannisburg (=Pisz) ist eine Kreisstadt in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren (im Nordosten Polens) mit etwa 19.400 Einwohnern&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-08T14:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5498441/">
    <title>Schatten</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5498441/</link>
    <description>&lt;i&gt;Gott hat ihn zu sich geholt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
salbt der Pfarrer&lt;br /&gt;
dabei waren es Tod und Sturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehnt sich &lt;br /&gt;
hinter den schwarzen Schleier&lt;br /&gt;
der wehklagenden Witwe &lt;br /&gt;
an seinem Sarg&lt;br /&gt;
bedeckt mit Segeltuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich geliebt und gefickt&lt;br /&gt;
gelitten und gestritten&lt;br /&gt;
verziehen und versöhnt&lt;br /&gt;
Heimlich getrauert auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Mit-&lt;br /&gt;
kein Bei-&lt;br /&gt;
nur Leid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Reserviert&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
steht auf ihrem &lt;br /&gt;
Platz im Schatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A.M.See)</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-06T19:22:00Z</dc:date>
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    <title>Magnetfelder</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5490619/</link>
    <description>Ihr Leben &lt;br /&gt;
ein Ziehen und Stoßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von HeimatLandundLeuten&lt;br /&gt;
angezogen &lt;br /&gt;
und abgestoßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf dem Kirtag &lt;br /&gt;
nur an der Zigarette &lt;br /&gt;
gezogen&lt;br /&gt;
nicht das große Los&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit doppeltem Doppeltgebranntem &lt;br /&gt;
anstoßen auf die Gegenwart&lt;br /&gt;
die immer schon vorbei ist&lt;br /&gt;
ehe sie begonnen hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Schießbude&lt;br /&gt;
in den Netzen vom Fischer Fritz&lt;br /&gt;
(Halb zieht sie ihn&lt;br /&gt;
halb sinkt er hin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hastig das Kleid hochziehen&lt;br /&gt;
lieblos durchgestoßen werden&lt;br /&gt;
Fritz stöhnt und zieht ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterher &lt;br /&gt;
Schnaps und Ekel&lt;br /&gt;
aus dem Leib auf das Magnetfeld&lt;br /&gt;
kotzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich verziehen&lt;br /&gt;
aber sich nichts &lt;br /&gt;
verzeihen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A.M.See)</description>
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    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-03T16:48:00Z</dc:date>
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    <title>Warten</title>
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    <description>auf den ersten Storch&lt;br /&gt;
die nächste Regel&lt;br /&gt;
und die letzte Ölung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Pfaffe kommt zu spät&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hör auf zu heulen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
beschwört sie sich&lt;br /&gt;
als Großmutter widerspenstig&lt;br /&gt;
ins muffige Loch &lt;br /&gt;
gleitet&lt;br /&gt;
und in ihrem Herzen explodiert&lt;br /&gt;
wieder die Bombe&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;War eh nur eine grantige Alte&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;...gebenedeit unter den Weibern&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
murmelt sie&lt;br /&gt;
und wartet...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...dass der Schmerz&lt;br /&gt;
der  Freiheit&lt;br /&gt;
Platz macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A.M.See)</description>
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    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-01T21:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5484704/">
    <title>Der Purbacher Türke</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5484704/</link>
    <description>&lt;i&gt;Kanns nicht ein Einheimischer sein?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
stellt der Wirt &lt;br /&gt;
im Gasthof zum Türkentor&lt;br /&gt;
den Tschianti&lt;br /&gt;
zum Toast Hawaii&lt;br /&gt;
auf den Teakholztisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Stehlen Tage &lt;br /&gt;
Arbeit&lt;br /&gt;
und unsere schönsten Mädchen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tschianti &lt;br /&gt;
auf der weißen Weste vom Wirten&lt;br /&gt;
Eine Rippenprellung&lt;br /&gt;
auf  Taçkis stolzem Leib&lt;br /&gt;
Unverschämte Wut&lt;br /&gt;
in ihrem Bauch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A.M.See)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt; &lt;small&gt;* Taçki = Stolz &lt;/small&gt;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-31T22:51:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://barbaralehner.twoday.net/stories/5478466/">
    <title>Tief schürfend</title>
    <link>http://barbaralehner.twoday.net/stories/5478466/</link>
    <description>&lt;i&gt;Nicht weinen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
sagt sie zur Neuen&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich bin auch fremd hier&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
In den Kieselsteinen gräbt sie &lt;br /&gt;
nach der Glasmurmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich bin adoptiert &lt;br /&gt;
Vater tanzt in Riga Ballett&lt;br /&gt;
Mamotschka schürft im Tscherskigebirge &lt;br /&gt;
nach Gold&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kneift ein Auge zu&lt;br /&gt;
und blickt der Murmel &lt;br /&gt;
auf den Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wenn er ausgetanzt hat&lt;br /&gt;
und alles abgeschürft ist&lt;br /&gt;
holen sie mich heim&lt;br /&gt;
Das kann ich sehen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie nicht sehen kann&lt;br /&gt;
sind die Tränen&lt;br /&gt;
der Golser Weinbäuerin -&lt;br /&gt;
der Frau&lt;br /&gt;
die ihr das Leben&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;strike&gt;geschenkt &lt;/strike&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
gegeben hat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(A.M.See)</description>
    <dc:creator>testsiegerin</dc:creator>
    <dc:subject>Gedichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 testsiegerin</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-28T21:35:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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