Glosse

Freitag, 18. Januar 2008

Gulag für Teens

Manchmal wirft jemand in unserem Nachbarland – noch vor Beginn der EM - einen Ball in die Höhe. Dann springt hierzulande jemand auf und versucht diesen Ball – gefüllt mit heißer Luft – zu fangen. Und dann liest man in der Zeitung: ÖVP will Erziehungscamps für jugendliche Straftäter.

Erwartet man von solchen Camps, dass daraus junge Menschen mit Rückgrat hervorgehen, die sich friedlich für Menschenrechte und Umweltschutz einsetzen, die anstatt sich ins Koma zu saufen mit ihren Tanten Tee trinken und über Adorno und Fromm diskutieren, oder mit ihren Onkeln Schach spielen und sich in Kontemplationen über das Unendliche in der Mathematik ergehen? Die sich am Abend im Freundeskreis eine Dokumentation auf ARTE anschauen?

Wollen diese konservativen Kreise überhaupt aufgeklärte Menschenrechtsaktivisten und –innen? Oder wünschen sie sich nicht klammheimlich, dass in solchen Lagern Menschen geformt werden, die Zucht, Ordnung und Gehorsam für die wesentliche Werte im Leben halten?

Die Strategie ist schlau (man könnte auch sagen: perfide):
Man tut jahrelang alles dafür, dass die Kriminalitätsrate nicht zu niedrig wird. Sperrt den Jugendgerichtshof zu, schließt Gendarmerieposten, kürzt die Ausgaben für Prävention, kürzt die Mittel für die Bewährungshilfe, spart Sozialarbeiterstellen ein, schafft entgegen dem Rat von Experten „Outdoortherapien“ mit schwierigen Jugendlichen ab, weil man sie für zu teuer und hält und meint, dass so etwas nichts bringt.
Und siehe da! Die Kriminalitätsrate unter Jugendlichen steigt. Dann reibt man sich die Hände und schreit nach einer Law and Order-Politik, polemisiert und sammelt mit sibirischen Erziehungscamps Punkte im Wahkampf.
Die gleichen Politiker schreien hier, die gegen Ganztagsschulen sind, in denen man erzieherische Maßnahmen setzen kann. Die gleichen, die Jugendliche aus der Unterschicht noch weiter an den Rand drängen, indem sie zum Beispiel Freizeitangebote in den Schulen kaputtgespart haben.

Junge Menschen brauchen keine Umerziehungslager, sondern Vorbilder. Denn am meisten orientieren sie sich daran, wie Erwachsene sich ihnen gegenüber verhalten. Respekt- und liebevoll, konsequent und verlässlich? Oder autoritär, zynisch, voller Misstrauen und mit totaler Überwachung?

Kinder, deren Vergangenheit ihre Gegenwart und Zukunft kaputtgemacht hat, brauchen Menschen, die auf sie eingehen, nicht solche, die sie verbiegen wollen. Sie dürfen nicht, weil sie einmal Mist gebaut haben, für den Rest ihres Lebens abgestempelt aund ausgegrenzt werden. Sie brauchen geschulte BetreuerInnen, PädagogInnen und ErzieherInnen, geschützte Orte und Zeit. Vor allem brauchen sie Perspektiven und Chancen. Eine Ausbildung, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, Arbeit, Begleitung. Das kostet Geld.
Ein Erziehungslager in Sibirien ist da natürlich billiger.

Werfen Sie den Ball bitte wieder zurück über die Grenze, Herr Missethon. Und werfen Sie bitte ganz, ganz weit. So, dass er nie wieder zurückkommt. So, dass ihm unterwegs die Luft ausgeht.

Samstag, 6. Oktober 2007

Angst

Ein fünfzehnjähriges Mädchen hat Angst. Angst, in ihre Heimat zurückkehren zu müssen, die längst nicht ihre Heimat ist (oder nie war), weil ihre Heimat Österreich ist. Das Wort Heimat ist ein Wort, dem ich für gewöhnlich aus dem Weg gehe. Nicht, weil es ein schlechtes Wort ist, nein, eigentlich ist das Gefühl, das sich hinter diesem Wort verbirgt, ein schönes. Eines, das nach Geborgenheit riecht. Nach Zuhause schmeckt. Sich wohl angreift auf der Haut. Das Wort Heimat ist trotz allem ein bemitleidenswertes Wort, weil es ständig von denen missbraucht wird, die vorgeben es zu lieben, in Wahrheit aber zur Liebe gar nicht fähig sind, weil in ihnen der Hass lodert.

Das Mädchen hat Angst, weil es abgeschoben werden soll, wie der Rest der Familie auch. Abgeschoben in ein Land, in dem sie nicht zu Hause ist. In ein Land, dessen Sprache sie nicht spricht und in dem sie keine Freunde hat. Ihre Freunde sind hier, hier in Öster-reich. Einem der reichsten Länder der Welt.

(Meine Tochter ist fünfzehn. Ich habe Angst, dass meine Tochter irgendwann solche Angst ausstehen muss wie dieses Mädchen. Existenzangst. Angst, viel zu verlieren, was ihr lieb und vertraut ist. Meine Tochter wird hoffentlich und vermutlich von dieser Angst verschont bleiben. Weil sie das Glück hat, in eine österreichische Familie hineingeboren zu werden, in einer Zeit, in der hier zwar unendlich viel Dummheit, Intoleranz und Hass, aber kein Krieg herrscht.)

Die Angst des Mädchens ist so groß, dass die Jugendliche mit Selbstmord droht.

Auch der Innenminister hat Angst. Angst vor dem 15-jährigen Mädchen, das mit ihrer Angst den Rechtsstaat in die Luft jagen könnte. Er will sich nicht in die Knie zwingen lassen, sagt er. Und dass es sich um eine Erpressung handelt. Aber Österreich lässt sich nicht erpressen.
Das Mädchen, das untergetaucht ist, möge sich bitte melden. Das wäre ihm ein großes Anliegen.
Warum? Damit sie den Frieden im Land nicht länger bedroht?

Auch der ehemalige Schweigekanzler hat sein Schweigen gebrochen und weiß, wo die Wurzel des Übels vergraben liegt. Nein, nicht in den Köpfen dieser herz- und hirnlosen Politiker, dort schlägt nur die Hartherzigkeit Wurzeln. Die NGOs und Beratungsstellen für Asylwerber sind laut Schüssel die Wurzel des Übels.
Was sagt eigentlich ihr christlich-soziales Gewissen dazu? Oder haben Sie das ebenfalls abgeschoben?


Ich habe auch Angst. Angst davor, in einem Land zu leben, in dem Politiker das Sagen haben, die Angst vor 15-jährigen Mädchen mit Angst haben.

Freitag, 31. August 2007

Zukunftsmusik

Die Industrie, genauer gesagt die Industriellenvereinigung in Österreich, begrüßt eine Hinaufsetzung des Pensionsalters.
Wo aber sind sie, die Jobs für die Alten?


„Sie haben sich also bei uns als administrative Mitarbeiterin beworben, Frau ...“
„Koppensteiner. Konzstanze Koppensteiner.“
„Wie Sie wissen, sind wir einer der weltweit führenden Managementberatungs- und Outsourcing-Dienstleister. Unser Beratungsbereich im Supply Chain Management braucht Unterstützung im Sekretariat. Haben Sie denn Berufserfahrung?“
„Allerdings. Nach der Lehre zur Bürokauffrau war ich bei einem Hutmacher für die Buchhaltung zuständig. Danach hab ich drei Kinder gekriegt und fünfzehn Jahre beim Konsum im Büro gearbeitet. Anschließend war ich einige Jahre arbeitslos und später hab ich Umschulungen und Computerkurse besucht.“
„Sie sind ...“, Müller blätterte in der Bewerbungsmappe, „... Sie sind 69, wenn ich richtig lese?“
„Sie lesen richtig.“
„Das ist schön, Frau Koppensteiner. Wenn Sie da drüben schauen, unser neuer Dachdecker ist 67. Gut, er stolpert hin und wieder, aber das bekommt er bestimmt noch in den Griff. Wir freuen uns immer über ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und nehmen gerne in Kauf, dass die unserem Unternehmen ein Vielfaches kosten, mehr Urlaubsanspruch und in der Regel längere Krankenstände haben. Aber dafür haben wir Verständnis, wir werden ja schließlich alle einmal alt. Sie müssen wissen, wir schätzen die Weisheit und Lebenserfahrung, die Menschen in diesem Alter mitbringen. Vor allem aber ihre Gelassenheit.“
Konstanze strahlte gelassen. Da hatte sie ja Glück gehabt.
„Sie haben wohl nicht vor, noch mehr Kinder zu bekommen, oder?“
„Um Gottes Willen.“
„Sehen Sie, das ist einer der vielen Vorteile von älteren Arbeitnehmerinnen. Sie gehen nicht in Karenz, leiden nicht unter PMS und Menstruationsbeschwerden und haben keine Betreuungspflichten mehr.“
Konstanze verschwieg ihre pflegebedürftige Mutter und die Enkelkinder. Sie brauchte den Job, der mickrige Unterhalt ihres Exmannes reichte gerade für das Nötigste und bis zur Pension dauerte es noch fünf Jahre.
„Wo liegen denn so Ihre Stärken, Frau Koppensteiner? Warum soll ich Sie den anderen hundertfünzig Bewerbern vorziehen? Schließlich ist auch unter denen knapp die Hälfte weit über Sechzig.“
„Ich schaffe 320 Anschläge in der Minute.“
„Alle Achtung. Ein Terrorist würde Sie beneiden“, witzelte Müller.
„180 Silben in der Minute in Stenographie. Und ich kann Kurrentschrift lesen und schreiben.“
„Das ist wirklich wunderbar. Diese vom Aussterben bedrohten Fertigkeiten benötigen wir in unserem Unternehmen ganz dringend. Haben Sie einen Führerschein, gnädige Frau?“
„Nicht mehr. Ich musste ihn voriges Jahr abgeben, wegen der Augen.“
„Ach, das ist überhaupt kein Problem für uns. Wir stellen Ihnen da gerne unseren Chauffeur zur Verfügung, der Sie täglich abholen und wieder nach Hause bringen wird. Welche Zeit würde Ihnen denn passen?“
Konstanze musste nicht lange überlegen. „Halb neun?“ Da könnte sie ihre Enkelkinder noch zur Schule begleiten.
„Frau Koppensteiner, Sie haben den Job. Ich freue mich, Sie als neue Mitarbeiterin begrüßen zu dürfen.“

Samstag, 4. August 2007

Ich hätte da einen Vorschlag

Sie kennen doch das Pawlow-Experiment. Hunden wurde ihr Futter vorgesetzt und gleichzeitig klingelte ein Glöckchen. Nach einiger Zeit begannen die Hunde, Verdauungssekrete auch dann zu produzieren, wenn sie nur den Glockenton hörten. Ganz ohne Futter. Man nennt das die klassische Konditionierung. Die Reaktion des Tieres gehört zu den Reflexen und selbst die Intelligenz eines Haushundes oder –schweines ist dafür ausreichend.
Schon seit geraumer Zeit kann man dieses Phänomen in einer sehr ausgeprägten Form bei der ÖVP beobachten. Ein Vertreter oder eine Vertreterin der SPÖ öffnet den Mund. Bevor der Vorschlag die Ohren oder gar das Gehirn des Koalitionspartners erreicht hat, ja, noch bevor er überhaupt ausgesprochen ist, beginnt der ÖVP-Funktionär zu sabbern und schreit: „NEIN!“ Inhalte oder Themen dieser Vorschläge sind für diesen Reflex völlig irrelevant.
(Gut informierte Quellen haben berichtet, dass der ÖVP Generalsekretär kürzlich „NEIN!“ gebrüllt hat, als ein roter Abgeordneter gegähnt hat.)

Kein Wunder, dass dieses vertraute „Nein!“ auch zum Vorschlag Papamonat kam.
Obwohl – ein bisschen gewundert habe ich mich trotzdem, warum die selbst ernannte Familienpartei offenbar ein Problem damit hat, dass frischgebackene Väter wenigstens dreißig Tage lang ihre Frauen in dieser Umbruchsphase unterstützen und ihre Nachkommen kennen lernen. Haben sie Angst, die Männer könnten eine Ahnung davon bekommen, dass Verantwortung nicht ausschließlich bedeutet, die Kohle nach Hause zu bringen? Oder Angst, die Kerle könnten Geschmack an der Mischung aus duftender Babyhaut, stinkenden Windeln, dem Gefühl von Geborgenheit und Verantwortung finden und ihre Aufmerksamkeit auch in den nächsten 18 Jahren nicht nur in Aktien investieren?
Wie so oft weiß ich nicht, was in diesen Köpfen vorgeht. Wahrscheinlich mache ich mir diese Gedanken aber völlig unnötig, weil ebendort eine große Leere gähnt.
Wenn es Männer gibt, die das unbedingt wollen, können die ja ihren Urlaub dafür verwenden, hat kürzlich jemand zu mir gesagt.
Aufwachen! Der Urlaub hat – so will es das Gesetz – der Erholung zu dienen. Ein Neugeborenes und eine Mutter, die keine Nacht durchschlafen, sind der Erholung jedoch nicht wirklich förderlich. Es ist ja nicht mit ein bisschen Abwaschen und zu Hause herumhängen getan. Aber das kann jemand, der seine Familie nur lächelnd vom hübsch gerahmten Schreibtischfoto kennt, natürlich nicht wissen.

Die Männer, die einen Monat Vollzeitvatersein so vehement ablehnen, werden im Alter das Baby der Dritt- oder Viertfrau schaukeln und vor laufender Kamera vom Glück der späten Vaterschaft und der innigen Vater-Kind-Beziehung und der Wichtigkeit der gemeinsam verbrachten Zeit schwadronieren.

Ich hätte da einen Vorschlag: Wie wäre es, wenn...
„Nein! – Wau!“

Dienstag, 24. April 2007

Summer of Seventy-two

Ich war zehn. Gerlinde war auch zehn. Es war ein heißer Augusttag und wir saßen auf einem Baum im Park, wie so oft.
„Ich kann nicht mehr deine Freundin sein“, hat Gerlinde gesagt und mir hat es mein junges, unschuldiges Herz zerrissen. Erst ein paar Tage zuvor hatten wir Pläne geschmiedet. Eine Riesenrutsche wollten wir bauen, vom Hochhaus zur Schule, direkt durchs Fenster rein in die Klasse, wir hatten uns nur noch nicht einigen können, von welchem Stock aus wir starten würden. Ich wohnte im zehnten, in der Hausmeisterwohnung, sie im siebenten.
„Warum können wir keine Freundinnen mehr sein?“, hab ich gefragt und daran gedacht, dass wir ja so gerne einmal mit einem Flugzeug fliegen wollten. Auf einer besonders weichen Wolke würden wir aussteigen und ein Schaumbad nehmen, und von der Nachbarwolke würden wir naschen. Eine andere Freundin hatte uns nämlich erzählt, es gäbe Schaumbadwolken und Zuckerwattewolken. Daraus sollte nun nichts werden?
„Du gehst ja ab nächste Woche ins Gymnasium“, hat sie gesagt und vom Apfel abgebissen, „da können wir keine Freundinnen mehr sein, weil du was Besseres bist.“
Ich schämte mich. Verdammt, ich wollte nichts Besseres sein. Ich konnte doch nichts dafür, dass ich Klassenbeste war und die Lehrerin meinen Eltern empfohlen hat, das Gymnasium zu besuchen. Ich wollte im Apfelbaum sitzen und Waterloo und Robinson hören und nicht dieses Waterloo erleben. Luftschlösser und Luftrutschen wollte ich bauen und auf der Luftrutsche in die Schule düsen und nicht mit dem Bus ins Gymnasium. „Wenn ich das gewusst hätte“, hab ich geflüstert, „dann hätte ich den letzten Aufsatz verhaut.“
Es half alles nichts mehr. Gerlinde kletterte vom Baum, sagte „Tschüs, mach’s gut“ und das war es. Das Ende unserer Freundschaft, obwohl wir im selben Haus wohnten.

Fünfunddreißig Jahre ist das jetzt her, aber noch immer gibt es mir einen Stich, wenn ich an die Apfelbaumszene denke.
Und im Moment denke ich wieder sehr heftig daran. Denn endlich – für mich vierzig Jahre zu spät – wird über die Gesamtschule aller sechs- bis vierzehnjährigen diskutiert. Und die konservative Elite und die, die sich dafür halten schreit auf! Es kann doch nicht sein, sagen sie, dass unsere hochbegabten, gutsituierten Kinder mit der Unterschichtsbrut die Schulbank drücken. Das ist Nivellierung nach unten, brüllen sie. Schließlich darf den Privilegierten nicht das Privileg abhanden kommen, bessere Bildungschancen zu haben als die weniger Privilegierten, die Armen und die MigrantInnen. Wo kommen wir denn da hin? Es kann doch nicht sein, dass jeder so gefordert und gefördert wird, wie es für ihn gut ist, unabhängig von Einkommen und Herkunft?
(Nivellierung nach unten haben übrigens auch die Eltern der Integrationsklasse unseres Sohnes befürchtet, als diese erstmals eingeführt wurde. Vier Jahre später hat keiner mehr etwas gesagt. Weil auch die nicht ganz so klugen Eltern gemerkt haben, dass das Leistungsniveau ein hohes war, und dass die Kinder neben Wissen auch Toleranz und sozialen Umgang mit behinderten Kindern gelernt haben. Weil sie bemerkt haben, dass das Wissen der Kinder gefestigt wurde, indem sie es an schwächere Schüler weitergegeben und diesen geholfen haben.)

Ja, ich weiß, unser jetziges System ist ursuper, und Pisa nur eine Stadt mit einem schiefen Turm, der nichts mit unserem Bildungssystem zu tun hat. Selbstverständlich hat auch die Tatsache, dass es in den Ländern, die in der Pisa-Studie vorne liegen, wie zum Beispiel Finnland, Gesamtschulen gibt, überhaupt keinen Einfluss auf das Abschneiden der Schüler.

Was hilft mir das alles?
Ich habe mich nie getraut, während eines Fluges auf den Wattewolken aus dem Flugzeug auszusteigen. Auch die Super-Rutsche habe ich nie gebaut. Nicht ohne Gerlinde.

Dienstag, 17. April 2007

Gute Waffen für gute Menschen

Ich bin ein guter Mensch. Ich gieße meine Blumen, ich zahle meine Steuern und ich füttere mein Huhn. Regelmäßig. Und wie jeder gute Mensch habe ich ein Recht auf eine Waffe. Damit ich mich gegen böse Menschen zur Wehr setzen kann.
Ich finde das durchaus sinnvoll, denn ich habe das Reden ohnehin satt. Der Gebrauch von Verstand und Sprache als Waffe reicht im täglichen Leben manchmal nicht aus und ist ausgesprochen anstrengend. Noch dazu verstehen viele Menschen weder meine Sprache noch meinen Verstand, was die Sache noch mühsamer macht als sie ohnehin ist. Da will man den Menschen Zusammenhänge erklären oder beibringen, wie sie Böse von Gut unterscheiden, da überlegt man sich Argumente, formuliert in ganzen Sätzen und die Leute starren einen mit großen Augen an. Oder hören einem erst gar nicht zu. Wie viel einfacher ist da ein schlichter Schuss. Peng – und sie kapieren, was man von ihnen will. Die Sprache der Waffengewalt, das ist eine, die sie verstehen. Weil es eine urtümliche, archaische Sprache ist, die überall auf der Welt gesprochen wird. Peng. Sogar in Amerika. Diese Argumente greifen.
So lange Schusswaffen nur in guten Händen wie den meinen sind, ist die Welt in Ordnung. Man muss nur – sagt Bush, der Dümmere – man muss darauf achten, dass die guten Waffen nicht in die Hände böser Menschen gelangen.
Heute früh zum Beispiel: Mein Nachbar klopft an meine Tür und beklagt sich darüber, dass die Mülltonne stinkt. Gut, ich hätte mich entschuldigen können, ihn auf einen Kaffee einladen, ihm umständlich erklären, dass Mülltonnen keine überdimensionalen Parfumzerstäuber, sondern eben Mülltonnen sind. Glauben Sie, er hätte mich verstanden?
Und nun stellen Sie sich vor, meine gute Pumpgun wäre in die von der Arbeit zerfurchten bösen Hände des Nachbarn gelangt. Das wäre schlimm ausgegangen. Stellen Sie sich weiter vor, er hätte auch meine Kettensäge in seinen Besitz gebracht. Ich würde jetzt zerstümmelt Rippe an Rippe mit dem Gerichtsvollzieher in der Mülltonne stinken, nicht er. Da sehen Sie, was gute Waffen in den Händen böser Menschen anstellen können.
Sie hätten sein hinterhältiges, falsches Grinsen sehen sollen, schon gestern beim Bäcker, als ich mich über die alte Semmel beklagt habe. Der schaut bestimmt zu Hause Gewaltvideos oder spielt Computerspiele, wo er die Leute abknallt. So einer ist das, der Nachbar.

Ich habe das Recht, mich zu wehren. Jeder Mensch muss dieses Recht haben, das Recht auf Freiheit, auf Hamburger und das Recht, sich und seine Familie mit einer Waffe zu verteidigen. Wir müssen nur darauf achten, dass sie nicht die falschen Hände kommen, die Waffen.

Ich bin ein durch und durch guter Mensch, gewiss. Fragen Sie den Bäcker. Ach nein, das geht ja nicht mehr.
Fragen Sie das Huhn. Das habe ich soeben gefüttert. Und den Rosmarin hab ich auch gegossen. Tun böse Menschen so etwas?

Freitag, 6. April 2007

Wann darf die Braut die Braut küssen?

Jede zweite Ehe wird geschieden. Ich dachte ja erst, das hat mit Lieblosigkeit zu tun und mit völlig falschen, romantischen Vorstellungen und Illusionen über ein jahrzehntelanges gemeinesames Leben, oder vielleicht damit, dass zwei Menschen einander einfach nicht mehr lieben oder sich völlig anders entwickelt haben. Das war ein Trugschluss. Ich weiß jetzt, woran Ehen tatsächlich zerbrechen. Nicht an zu wenig, sondern an zu viel Liebe. Weil nämlich immer mehr Schwule heiraten wollen. Ja, ich gebe zu, ich hab mich erst auch gewundert und den Zusammenhang nicht verstanden, aber ich verstehe ja einige globale Zusammenhänge nicht. Schon damals hab ich nicht kapiert, dass die Kinder in Afrika sterben, wenn ich die Suppe nicht aufesse, aber das ist eine andere Geschichte.
Egal. Ein Herr von der ÖVP hat ihn mir erklärt, den Zusammenhang. Er ist gegen die Heirat von Homosexuellen, weil damit die Institution der normalen Ehe gefährdet ist und weil Ehe und Familie besonderen Schutz brauchen.
Und der Egoismus der Homosexuellen, die glauben, die gleichen Fehler machen zu müssen wir wir alle, treibt die Gesellschaft in den Ruin. Erst dachte ich ja, vielleicht sind gewisse Kreise gegen die Gleichberechtigung von Homosexuellen, weil es zu wenig Standesbeeamte gibt, und die Überstunden zu teuer wären, aber das ist es gar nicht. Es geht darum, dass die Institution Ehe durch liebende Schwule in aggressivster und hinterhältigster Weise angegriffen und ausgehöhlt wird, so wie die Köpfe der Politiker, die im Mittelalter steckengeblieben sind. Die Politiker, die Köpfe sind noch da.
Ein paar total fortschrittliche Menschen in der ÖVP, die geistig nicht mehr im fünfzehnten, sondern bereits im sechzehnten Jahrhundert angelangt sind, plädieren als Kompromiss für eingetragene Partnerschaften. Vor dem Notar (ein Hoch auf die Notariatskammer!), nicht vor dem Standesamt, wo kämen die armen Standesbeamten hin, wenn sie jetzt auch lesbische Frauen dazu auffordern müssen, die Braut zu küssen? Das Adoptieren von Kindern soll weiterhin nicht möglich sein, wir alle wissen ja, dass selbst in den kränkesten und kaputtesten und gewalttätigsten heterosexuellen Ehen nur kluge, gesunde, glückliche Kinder aufwachsen, während die Brut von homosexuellen Frauen und Männern aller Wahrscheinlichkeit nach drogensüchtig, kriminell und bestimmt auch schwul wird.


Nein, sagt der Herr, nein, um Gottes Willen (auch wenn ich nicht glaube, dass es sich dabei um Gottes Willen handelt) auch keine eingetragenen Partnerschaften, denn es geht nicht, dass die Schwulen sich die Rosinen herauspicken und nur die Vorteile einer Ehe genießen, die Nachteile aber nicht.
Welche Rosinen hat meine Ehe? Abgesehen von zwei pubertierenden Kindern? Ahja. Auch ohne Testament erbt mein Mann meine Schulden und ich seine. Echt super, boah ey.

Auf jeden Fall ist klar, wir müssen mit aller Kraft verhindern, dass Schwule endlich die gleichen Rechte haben wie Heteros. Wo kämen wir denn da hin? Wo kämen wir hin, wenn endlich einer ginge, zu sehen wohin wir kämen, wenn wir gingen? Nicht nur sämtliche heterosexuelle Ehen würden zerbrechen, sondern das gesamte Land den Bach runtergehen. Wie Spanien, wie Schweden, wie die Niederlande, wie Belgien.
(Natürlich hätte es aber auch Vorteile, wenn niemand irgendwohin gegangen wäre, wo niemand noch nicht war. So wäre uns die Entdeckung Amerikas erspart geblieben, und wir hätten weder etwas von George Bush senior noch junior erfahren.)

Also, tun wir uns zusammen und schützen wir die Ehe. Und produzieren wir noch mehr TV-Shows, in denen am Ende Mann und Frau heiraten und sich nach Drehschluss wieder scheiden lassen.

Danke ÖVP, dass euch meine Ehe so wichtig ist. Vergelts Gott.

Donnerstag, 23. November 2006

Zum Sterben zu viel

„Können Sie sich selbst warme Mahlzeiten zubereiten?“, will der Gutachter in den zehn Minuten wissen, in denen er die alte Frau untersucht.
„Aber sicher doch, Herr Doktor! Schauen Sie, ich bewege mich wie ein junges Pupperl!“
Selbst wenn sie nichts mehr hat im Leben außer rheumatische Hände und ein schlechtes Gehör, ihren Stolz lässt sie sich nicht nehmen. Der verbietet ihr, diesem Herrn gegenüber zuzugeben, dass sie – die einst die ganze Sippe verköstigt hat – nicht mal mehr Palatschinken kochen kann. Weil ihr meistens nicht einfällt, wo das Mehl steht. Und weil sie schon zweimal vergessen hat, den Herd abzudrehen.

Ihr Antrag auf Zuerkennung des Pflegegeldes nach dem Bundespflegegeldgesetz wird abgelehnt, heißt es in dem Schreiben, das ihre Tochter ihr vorliest.
Zum Glück hilft ihr die ein bisschen im Haushalt, dafür steckt sie ihr immer was von der Doppelten zu.

€ 704,- kommen monatlich aufs Pensionskonto, aber bevor sich das Geld noch an seinen neuen Aufenthaltsort gewöhnen kann, ist es auch schon wieder weg. Für die Miete und die Betriebskosten, für Essen auf Rädern, den Strom und die Heizkosten. Betreuung kann sie sich keine leisten, nicht einmal durch eine illegale Slowakin, wie der Klebekanzler für seine Mutter.
Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Und für die Befreiung von der Rezeptgebühr und der Rundfunkgebühr auch zu viel. Einmal hat sie dem Staat die € 11,-, die ihre Rente über der Mindestpension liegt, zurückgeschickt - aber der wollte das Geld nicht.
Den Fernseher hat sie abgemeldet, sie sieht ohnehin nicht mehr gut. Außerdem hat sie sich in letzter Zeit nur geärgert bei den Nachrichten. Vor allem, als der Bundeskanzler erzählt hat, wie gut es den Senioren in Österreich geht.
Ihr Schwiegersohn hat ihr ein Wertkartenhandy geschenkt, für Notfälle, aber diesen neumodischen Kram schaltet sie gar nicht erst ein. Das Festnetztelefon ist abgemeldet, wegen der Grundgebühr.
Vom Arzt und vom Apotheker will sie sich nicht abmelden. Noch nicht. Vom Leben auch nicht.
Irgendwie hängt sie daran, trotz allem.

Mittwoch, 1. November 2006

Regierungs-mania - Österreich sucht den Bundeskanzler

Arabella grinst in die Kamera.
„So, wir kommen jetzt zur Entscheidung des heutigen Abends. Sie kennen ja die Regeln: Fünf Kandidaten haben es in die Endrunde geschafft, nur Martin ist schon im Casting ausgeschieden. Er hat gesagt, der ORF ist Schuld.
Also, jede Woche muss jemand die Show verlassen. Wer das sein wird, das entscheiden Sie zu Hause vor den Bildschirmen. Die beiden Kandidaten mit den wenigsten Anrufen werden hinausgewählt, die anderen haben jedoch die Möglichkeit, einen von ihnen mittels Friendship-Ticket wieder ins Boot zu holen. Der Sieger, der in vier Wochen feststehen wird, bekommt den Schlüssel vom Bundeskanzleramt. Bis zur nächsten Staffel. Dann muss er ihn wieder hergeben.“ Arabella wirft Wolfgang einen bösen Blick zu. „Gell, Wolfi. Immer schön an die Spielregeln halten.“
Wolfi stampft zornig auf und sagt: „Aber wenn das Publikum die falsche Nummer gewählt hat!“

"Für alle, die sich noch nicht entscheiden konnten, hier noch einmal eine Zusammenfassung."

Startnummer 1, Peter Westenthaler. Wolfgang findet das als eine Provokation. Westi singt: Wer hat mir mein Orange zerstört?“ Er kann keine Töne halten und singt grottenfalsch. Seine Bewegungen auf der Bühne sind ungelenk.
Hannes Eder, um eine Expertenmeinung gebeten: „Hätte ich ein Karaokelokal, ich würde dir Lokalverbot erteilen.“
Westenthaler hetzt seine Schläger auf Hannes Eder. Dieser verzeiht ihm, schließlich ist dessen Reaktion milieu- und alkoholbedingt.
Arabella legt tröstend ihren Arm um Westenthaler: „Sag einmal, Peter, was meinen denn deine Freunde zu deinem Auftritt und zu deiner Frisur.“
Peter antwortet mit einer Gegenfrage und wiederholt diese drei Mal, das hat er im NLP-Training so gelernt. „Welche Freunde? Welche Freunde? Welche Freunde?“

Startnummer 2, Alfred Gusenbauer, er hat aus dem reichhaltigen Musikpool aus der Sparte „Internationales“ Die Internationale gewählt. Eine solide Leistung, die Phrasings vielleicht ein bisschen zu hoch, aber die Bridge war sehr schön. Einen Rat gibt der Experte Eder Gusenbauer mit auf den Weg. "Es würde nicht schaden, noch ein bisschen an deinem Outfit zu arbeiten." Alfred nickt und schenkt Wolfi nach seinem Auftritt eine rote Nelke, als Zeichen der Bereitschaft zur Zusammenarbeit. "Vielleicht können wir ja mal was gemeinsam singen?", bietet er an.

Wolfi empfindet das als Provokation.

Schüssel trägt voller Inbrunst einen Oldie aus der Kategorie Heimatlieder vor: Es gibt nur einen Gott, es gibt nur einen Herrn. Strickliesl und Mitzi sind seine Backgrund-Sängerinnen. Hannes Eders Fachkommentar: „Wolfi, man spürt überhaupt keine Gottgläubigkeit oder positive Emotion hinter deinem Auftritt. Vielleicht solltest du es auch mit Stricken versuchen. Schon vorige Woche war dein Song A trauriga Bua eine Zumutung.“ Er appelliert ans Publikum, gerecht zu sein und Schüssel rauszuwählen. Wolfi fühlt sich provoziert. Er verschränkt die Arme vor dem Körper und trotzt. „Das Publikum kann das überhaupt nicht entscheiden. Ich bin der Beste.“

Sascha van der Bellen inhaliert noch einmal und singt mit rauchiger Stimme: Green green grass of home. Er erhält das höchste Saalvoting des Abends. Wolfi fühlt sich provoziert und faselt etwas von Haschtrafiken, die das Land überschwemmen werden, wenn Sascha gewinnt.

H.C. Strache, Startnummer 5, verkündet stolz: Ich singe etwas Teutsches, steckt sich eine blaue Kornblume ins Knopfloch und trägt das Horst Wessel –Lied vor.
Westi ballt zornig seine Faust, summt aber leise mit.

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Arabella zieht einen Zettel aus dem Glasröhrchen und verkündet pathetisch: „Den Kandidaten, dessen Namen ich jetzt gleich vorlesen werde, sehen wir auch nächste Woche wieder.“ Sie wirft einen Blick auf das Blatt Papier in ihrer Hand und rollt es wieder zusammen. "In der nächsten Runde ist ..."
Stimmung und Blicke gespannt. Trommelwirbel. Die Kandidaten halten sich an den Händen, nur Alfred und Sascha wollen H.C. partout nicht die Hand reichen.

Der Name geht im Applaus unter. Wolfi bricht in Tränen aus und beschimpft das Publikum. Er fühlt sich provoziert.

Sonntag, 17. September 2006

Das Horst-Prinzip

„Was ist los mit dir, Horst?“, fragten seine Freunde und prosteten ihm zu. "Du wirkst irgendwie so nachdenklich."
„Ach, ich weiß nicht. Ich kann mich nicht entscheiden zwischen Beruf und Familie.“ Die anderen Männer am Stammtisch nickten verständnisvoll.
„Ich mag meinen Job im Baumarkt“, fuhr Horst fort, „das wisst ihr doch, aber ich bin jetzt 34 und es wird schön langsam Zeit, an Kinder zu denken. Aber kriege ich beides unter einen Hut?“
„Wieso beides?“, rümpfte Kevin die Nase, „der von der Natur vorgesehene Platz des Mannes ist zu Hause. Solange du keine Kinder hast, find ich es schon o.k., dass du arbeitest, ist ja gut fürs Ego, nicht wahr? Aber die Kinder brauchen einen Vater. Einen, der da ist. Wer soll bitte sonst Lego-Autos bauen und Traktorrennen veranstalten? Mütter kennen ja nicht mal den Unterschied zwischen einem John Deere und einem Claas. Und später, wenn die Kinder erst mal studieren, kannst du ja dazuverdienen. Wenigstens Teilzeit oder ein bisschen Heimarbeit.“
„Hm.“ So richtig glücklich wirkte Horst nicht über die Antwort seines Freundes. „Aber meint ihr nicht, dass es Zeit für uns Männer ist, uns zu emanzipieren? Frauen können doch auch Arbeit und Familie miteinander verbinden.“
„Ach“, David machte eine wegwerfende Handbewegung, „Emanzipation war in den 2020ern, ich find gut, dass wir uns wieder auf die wesentlichen Werte rückbesinnen und kapieren, dass das Glück nicht außer Haus zu finden ist. Sei doch ein richtiger Mann und steh dazu, du musst nicht alles so gut können wie die Frauen.“
„Verdient deine Frau so wenig, dass du es notwendig hättest, neben den Kindern zu arbeiten?“ Kevin ließ nicht locker. „Außerdem kriegst du ja das Kindergeld.“
„Es ist nur“, flüsterte Horst beschämt, „ich fürchte halt, dass mich Haushalt und Kinder nicht ausfüllen auf Dauer.“
Jetzt mischte sich auch Ali ein. „Es gibt kein größeres Glück als wenn die Kinder und die Frau glücklich sind“, strahlte er. „Wenn sie das erste Mal Traktor sagen. Und Gokart fahren lernen. Oder wenn der Badezimmerboden so glänzt, dass man davon essen kann. Wenn deine Frau dir am Abend ein reizendes Lächeln schenkt, weil du nicht nur mit den Kindern gebastelt, sondern auch noch Gefüllte Paprika gekocht hast, mit frischen Paradeisern aus dem Garten. Das ist ein ganz wertvoller Beitrag für ein funktionierendes Gesellschaftssystem. So sei doch nicht so egoistisch! Du mit deinem Selbstverwirklichungstrip.“
„Es ist ja nur“, versuchte Horst es noch einmal, „dass ich Angst habe, dass mein Job danach weg ist und ich in all den Jahren zu Hause die Entwicklungen auf dem Bau-Markt völlig verschlafe. Und wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich nicht so abhängig sein, dass ich meine Frau fragen muss, ob ich Geld für ein Bier haben darf, neben dem Haushaltsgeld.“
„Aber Horst“, Kevin klopfte ihm auf die Schulter. „Auf das Bier, auf das lad ich dich ein. Wenn du nicht am Abend ohnehin zu erschöpft bist dafür. Und wenn deine Frau dich weglässt.“

Weise Worte, wahr

"Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf." Aus Gut gegen Nordwind - Daniel Glattauer

Selbstgeschrieben


Barbara A. Fallnbügl (mein Mädchenname) Monika Pellkofer- Grießhammer
Jakob und der gewisse Herr Stinki


Barbara A. Lehner (Text) Eleonore Petzel (Musik)
Von Herzen und Seelen - CD

Neu

:)
*kicher* aber nur kurz !
datja (anonym) - 17. Mai, 19:03
Gibt's das auch bald...
Gibt's das auch bald als Podcast-Edition?
die_ginny - 17. Mai, 16:50
mit der flasche an den...
mit der flasche an den lippen ginge es noch besser.
herold - 17. Mai, 16:40
Wildkrautgedankenwuchs
Die Sonne wärmt Leib und Seeele, neue Herausforderungen...
testsiegerin - 17. Mai, 16:33
Ich glaube, dass da sehr...
Ich glaube, dass da sehr wenig vorgeht.
testsiegerin - 10. Mai, 09:52
@ lonely rider woman...
@ lonely rider woman + rosmarin ich denke, keiner...
testsiegerin - 10. Mai, 09:51
Was ich noch verstehen...
Was ich noch verstehen kann, ist die Überforderung...
testsiegerin - 10. Mai, 09:48
Es ist tatsächlich...
Es ist tatsächlich schwer, den Zusammenhang zu...
testsiegerin - 10. Mai, 09:45

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