Gedanken

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Reine Gefühle

Mit der großen Astschere zwicke ich alte, vertrocknete Gefühle ab. Gedanken, die keiner mehr braucht. Weg mit dem Neid und den Zweifeln. Weg mit der Depression. Ausdünnen nennt man das. Vor allem die Wut, die nach innen wächst, muss weg, sonst kann ich nicht blühen.
Ein paar dieser Scheiß-Gefühle wollen sich nicht von mir trennen, bei denen wende ich Gewalt an. Die Schuldgefühle zum Beispiel, die klammern sich hartnäckig an meinen Stamm. Für besonders sperrige Emotionen brauche ich die Säge. Wieauuuuummm. Weg damit.
In meinem Eifer erwische ich auch junge Triebe, die ich irrtümlich wegkappe. Ärgerlich, so viele sind es in meinem Alter nicht mehr. Hoffentlich wachsen sie nach.

Ich wische mir den Schweiß von der Stirn und stehe vor meiner Ernte. Ein riesiger Haufen liegt vor mir. Was tun damit? Verbrennen? Geht nicht, es regnet und der frische Ärger brennt nicht, sondern raucht nur.

Zum Glück habe ich vor kurzem einen Häcksler angeschafft.

Ich stopfe meinen Seelenmüll in den Einfülltrichter und sehe zu, wie er im Inneren des Geräts verschwindet. Da drinnen rotiert ein Messer und hackt ihn in kleine Teile. Eine tiefe Befriedigung erfüllt mich, als ich sehe, wie meine Unlust, meine Traurigkeit und meine Angst in ihre Einzelteile zerhackt und in leicht verdaulichen Portionen ausgespuckt werden. Immer schneller fülle ich nach, beobachte, wie dieses wildgewordene Tier gierig meine trüben Stimmungen auffrisst und vernichtet.

Ich betrachte den Auswurf und wundere mich, wie ich mich davon so quälen habe lassen. Jämmerlich und lächerlich sieht das Ergebnis aus.
Langsam, ermahne ich mich, als ich weitermache, sonst verstopfen die üblen Gedanken das Werk.

Die Arbeit ist getan. Vor mir liegt ein Haufen zerschredderter, gebrauchter Emotionen. Ganz klein liegen sie da, die Überheblichkeit und die Arroganz und schweigen zitternd. Die Schuldgefühle sind kaum noch zu erkennen und der Hass scheint überhaupt verschwunden.
Ich freue mich, dass jetzt endlich aller Mist von mir weg ist. Mit dem Häckselgut werde ich die Rosenbeete mulchen oder warten, bis er auf dem Komposthaufen in hochwertigem Humus umgewandelt wird, auf dem riesige Kürbisse wachsen. Meine Gedanken sind klar, rein und schön.


Und plötzlich ertappe mich bei der Frage, ob man das Gerät auch mit Leichenteilen beschicken könnte, die es so mir nichts, dir nichts zerschnipseln würde? Den arroganten Typen vom Call-Center oder den unfähigen Lagerhausmitarbeiter, der mir den Häcksler verkauft und mich behandelt hat wie eine Stadttussi, die keine Ahnung von Technik und Gartenarbeit hat.
Erst mit der Säge die großen Gliedmaßen ab, und ganz zum Ende das mickrige Glied, mit der Astschere. Schnapp. Und dann rein damit in den Trichter und auf volle Touren schalten. 6,60 Kilowatt. Ökologisch entsorgt. Die Reste holen sich die Ratten.

Es ist ein gutes Gefühl, so reinen Herzens zu sein.

Montag, 26. Oktober 2009

SADIE

„Geh schleich dich!“, sage ich zu meiner Herbst-Winter-Depression, in einem Tonfall, in dem ich nur mit sehr guten Freunden spreche.
Sie schleicht sich.
In meine Knochen, auf meine Brust, unter meine Decke.
„Dein Körper braucht jetzt Ruhe“, sagt sie, „und viel Schlaf.“ Sie widerspricht meinem Trainer, der meint, mein Körper brauche dreimal die Woche Kraft- und Ausdauertraining.
„Ihre Sorgen möchten wir haben“, sagt die Versicherung, aber ich weiß, dass sie lügt. Die möchten meine Sorgen überhaupt nicht haben. Die möchten gar nicht, dass ich ein sorgenfreies Leben führe.
„Deine Depressionen möchte ich haben“, sagt die Freundin und ich weiß, dass sie die Wahrheit sagt. Sie findet mich trotz meiner SAD (das find ich eine wunderschöne Wortschöpfung, beinahe eine Onomatopoesie), also trotz meiner Traurigensaisonalabhängigendepression aktiv und voller Kraft.
Ich nenne SAD (wir kennen uns schon lange) zärtlich SADIE, weil sie neben dem traurigen Element auch sadistische Züge hat.

Wann war ich eigentlich zum letzten Mal so richtig glücklich?, lasse ich mich in SADIES Arme fallen. Wann habe ich zuletzt herzhaft gelacht?
„Na, wann denn?“, will SADIE wissen und lächelt spöttisch.
Ich schaue weg und antworte nicht. Es ist mir peinlich, weil ich die Antwort kenne.

Vor einer halben Stunde, als ich mit meiner Freundin Sekt getrunken und Geburtstagstorte gegessen und einen guten Film geschaut habe. Vor ein paar Stunden, als meine Kinder mich umarmt und mir gesagt haben, dass sie mich liebhaben. Als ich mit Frau Dr. Blubb Bruttosozialprodukt ins Mikro gegrölt und dafür die Note „Amateur“ bekommen habe. Heute Vormittag, als ich im Garten Nüsse geklaubt habe. Heute früh, als ich an meiner neuen Geschichte geschrieben habe. Gestern bei meinem Lieblingstatort. Gestern Mittag, als ich statt der Stiefel die Ohrringe gekauft habe, weil Ch. das Geld dringender braucht als der Humanic. Gestern Vormittag, als ich mich eine Stunde auf dem Crosstrainer verausgabt hab und das nicht als Qual, sondern als Glück erlebt hab. Danach in der Sauna.
Am Samstag bei der Lesung, als ich gespürt hab, dass ich die Leute mit meinen Geschichten berühren kann. Als ich für meine beste Freundin ein Bild gekauft hab. Als überraschend mein Bruder und seine Frau zur Lesung gekommen sind. Als ich gefühlt hab, wie unendlich glücklich es mich macht, meine Geschichten zu teilen. Anschließend mit den Frauen zu quatschen und lachen. Vorgestern, beim Theaterspielen und beim Tanzen war ich glücklich und befreit. Im Fitnessstudio. In der Arbeit. Beim Kochen. Beim Lesen. Beim Leben.

„Siehst du“, sagt SADIE, „ein wenig Trübsal, Dunkelheit und Müdigkeit kann dir nicht schaden.“
„Weißt du was, SADIE?“, sage ich, „GABS!“
„Was bedeutet das?“
„Geh a bisserl scheißen“.

Freitag, 4. September 2009

Rosengarten

„Alles läuft wie am Schnürchen.“

Schön liest er sich, dieser Satz. Aber er ist nicht von mir.
„Alles läuft irgendwie so am letzten Drücker und wir kratzen Kurven meist im letzten Moment. Manchmal auch nicht.“
Der Satz ist von mir.

Vorigen Freitag haben wir erfahren, dass das Land aufgrund unseres Antrags die Ausbildung in einer Werkstätte ... Integrative Betriebe und Ausbildungs GmbH bewilligt und unser Sohn am darauffolgenden Montag eine Lehre als Landschaftsgärtner beginnen kann. Vorerst Probezeit, eh klar.
Seit Montag jätet mein Sohn Unkraut und ist glücklich.

Der Mensch mit besonderen Bedürfnissen selbst und die gesetzlich unterhaltspflichtigen Angehörigen haben dem Land zu den Kosten dieser Hilfe einen Beitrag zu leisten. Dieser wird von der örtlichen Bezirskverwaltungsbehörde vorgeschrieben. (Herwig Steiner, wenn du das hier liest, schreibst du mir bitte wieder einmal?)

Umsonst ist in diesem Land nicht einmal der Tod. Wenn jemand nicht tüchtig genug ist für die freie Wirtschaft mit ihren Mechanismen, dann kostet das. Auch schon wurscht. Hauptsache, er hat eine Lehrstelle.

Am Mittwoch habe ich einen Karrieresprung gemacht. Für fünf Wochenstunden ernte ich ab Oktober mehr Ruhm, voraussichtlich aber nicht mehr Geld. Und frage mich, ob ich jetzt Teil des berühmten Peter-Prinzips bin. („In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen“.)

Diesen Freitag – also vor einer Stunde – haben wir erfahren, dass Frau Dr. Blubb am Montag in die 7. Klasse aufsteigen darf. Obwohl sie die Sache mit den Vektoren und Proportionen nicht kapiert hat.

Draußen regnet es. Herbst heißt auf Englisch "Fall", weil alles vom Himmel oder vom Baum fällt. Im Moment Regen und reife Zwetschken. Es gibt Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster. Das Dach ist undicht. Mein Mann dicht. Das Leben kein Rosengarten, wie meine Freundin zu sagen pflegt. Aber ein paar Rosen wachsen trotzdem drin.

Jetzt köpfe ich eine Flasche Sekt. Feiere auf die Erfolge der letzten beiden Freitage. Auf meine großartigen Kinder. Auf meinen 5-Stunden- Karrieresprung. Darauf, dass ich bei E-bay einen preiswerten Kurzurlaub in einem Wellnesshotel ersteigert habe, als Weihnachtsgeschenk für Frau Doktor Blubb. Spiele mit der Frau Doktor und Rosi. Bereite mich später auf die Tagung und die Lesung nächste Woche im Harz vor.

Das Schreiben hab ich leider im Sommer verlernt. Macht nichts. Vielleicht schaut es ja wieder einmal bei mir vorbei.

Montag, 9. März 2009

Think (pink) orange

Einfach abstreifen, denkt sie, diese verletzte und verletzliche, durchscheinende Haut. Abstreifen und in die Elefantenhaut schlüpfen, die sie in vielen, langen, dunkeln Träumen angemessen, zugeschnitten und genäht hat. Da ein paar Abnäher, dort Stulpen, hier dicke Schulterpolster und da einen Reißverschluss, damit sie keine Zeit verliert, wenn die alte spannt und nahe am Zerreißen ist. Noch ist er nicht fertig, der neue Anzug, die Nähte noch nicht fest genug.

Es gibt ein paar Stellen auf ihrer Haut, die hat es besonders schlimm erwischt in den letzten Jahren, die sind abgenützt und zerschrunden. Anstatt sie unter dicken Pullovern zu verstecken, trägt sie sie offen zur Schau, ihre Verletzlichkeit. Lädt ein zum Hineinstechen, weil sie hofft, dass jemand liebe Worte und ein sanftes Lächeln daraufstreicht, aber in Wahrheit streuen sie Salz hinein. Dabei lächeln sie und murmeln: Wir meinen es nur gut.
Wahrscheinlich glauben sie das sogar.

In den dunkelsten der dunklen Nächte sagt sie sich, wahrscheinlich haben sie Recht, wenn sie dich verletzen und wie sie über dich urteilen. Wahrscheinlich bist du tatsächlich eine lausige Mutter, eine, der die falschen Dinge wichtig sind. Andere Mütter können das bestimmt, denkt sie sich in einer von diesen Nächten, die kein Ende nehmen wollen, die kriegen alles unter einen Hut. Andere Mütter opfern sich auf, sind gerecht, sie sind berufstätig, haben keine Schuld und keine Schulden und vereinbaren trotzdem rechtzeitig Zahnarzttermine. Sie gehen mit den Kindern schwimmen, obwohl sie Schwimmbäder hassen. Andere Frauen sind nicht solche Versagerinnen, denkt sie, die kommen nicht nur mit ihrem Leben klar, sondern auch mit den Leben ihrer Lieben. Alle können das, nur sie selbst nicht. So denkt sie, wenn der Morgen graut und das Kissen kein Salzwasser mehr aufsaugen kann.

Dann setzt sie sich an ihre alte Singer-Traumnähmaschine und lässt die Nadel rattern. Als die Sonne aufgeht, sind die Elefantenhautellbogenschoner fast fertig. Sie schlüpft hinein. Ich weiß nicht, denkt sie, ich fürchte, die stehen mir nicht.

„Sieh es positiv“, sagt eine Stimme zu ihr.
„Und wie?“
„In diesem Haus verkehren ausschließlich Versager. Du bist nicht allein.“

Freitag, 6. Februar 2009

Zweite Wahl

„Ihr Sohn wird keine normale Schule besuchen können“, hat die Psychologin vor zwölf Jahren gesagt.
„Vielleicht ist ihr Sohn einfach nicht geeignet für den ersten Arbeitsmarkt“, sagt die Berufsausbildungsassistentin heute am Telefon, „er ist zwar motiviert und fleißig und bemüht, aber das reicht nicht. Er tut sich schwer, Anweisungen zu erfassen und schnell zu befolgen.“

Das Gefühl ist das gleiche wie damals. Und ich dachte, ich hätte mich entwickelt in den letzten Jahren. Nichts ist anders, schon gar nicht mein Gefühl. Ich lege auf und gehe aufs Klo, damit meine Kollegin die Tränen nicht sieht.
„Ihr Kind ist nicht gut genug“, hämmert es in meinem Kopf und in meinem Bauch, „wahrscheinlich sind Sie als Mutter auch nicht gut genug. Nehmen Sie es endlich zur Kenntnis.“

„Ey, du Sozialarbeitertussi“, möchte ich schreien und sie an den Schultern rütteln, „mein Sohn hat sich weder für die Karl Popper-Schule noch für ein Fullbright-Stipendium in Harvard beworben. Er möchte nicht Flugzeugtechniker werden, sondern eine Gärtnerlehre machen. Er möchte Pflanzen säen und pikieren und umtopfen und gießen und ernten. Er hat Freude daran, zu beobachten wie etwas wächst und blüht. Er ist gern in der Natur. Er arbeitet gern. Eine integrative Lehre möchte er absolvieren, bei der er die notwendige Unterstützung und Zeit bekommt. Und selbst das habe nicht ich hysterische Eislaufmama mir aus den Fingern gesaugt, das hat auch die Psychologin vom Arbeitsmarktservice empfohlen.“
Ich hab sie schon so satt, die klugen und überlegenen Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen mit all ihren leeren und lauwarmen Sprüchen über Ressourcen und Defizite, denke ich und vergesse beinahe, dass ich selbst eine von denen bin. Komme ich auch so an bei meinen Klienten und ihren Familien? So abgehoben und abgeklärt?

Natürlich schrei ich wieder nichts, wie schon damals, sondern schlucke nur. Ich sag ihr auch nicht, dass ich meinen Sohn seit achtzehn Jahren kenne, sie aber erst zwei Mal mit ihm geredet hat. Und einmal mit dem Personalchef der Firma, in der er drei Tage Praktikum gemacht hat.
In der Hochsaison, also jetzt rund um diesen beschissenen Valentinstag und vor dem sinnlosen Muttertag und zu Allerheiligen wäre er nicht belastbar genug und nicht voll einsetzbar. Wie bitte? Hab ich richtig gehört? Man erwartet von einem Jugendlichen mit Beeinträchtigung, der eine integrative Lehrstelle sucht, dass er ab der ersten Woche voll einsetzbar ist? Wenn das der erste Arbeitsmarkt ist, dann steckt euch diesen sensationellen ersten Arbeitsmarkt verdammt noch mal an den Hut. Wenn da nur Leute Platz haben, die voll leistungsfähig sind und dem Betrieb noch mehr Profit verschaffen, dann... ja, was dann?
Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht, warum ich mich immer noch verletzen lasse durch solche Aussagen. Ich verstehe nicht, warum ich - die ich meine Kinder (meistens) so liebe, wie sie sind - in diesen Augenblicken das Gefühl bekomme, quasi nur "Zweite Wahl"-Brut geboren zu haben. Ich weiß nicht, warum in all den Jahren nur mein Bauch, nicht aber meine Haut dicker geworden ist.

Geht es bei einer Lehre nicht mehr darum, Jugendliche so auszubilden, dass sie vielleicht einmal gute, verlässliche, loyale Mitarbeiter werden? Und glückliche Menschen? Geht’s überhaupt noch irgendwem darum, ob Menschen zufrieden sind, eine Arbeit haben, die sie glücklich und ausgeglichen macht?
Früher mal gab es überall sogenannte „Dritte Welt“-Läden. Die dritte Welt, das war die minderwertige, rückständige, schlechtere Welt. Jetzt heißen diese Geschäfte „Welt-Läden“. Weil es nur eine Welt gibt. Für uns alle.
Vielleicht gibt es irgendwann auch keine zweiten und dritten Arbeitsmärkte für minderwertige Menschen mehr.

Vielleicht erleb ich das noch. Vielleicht wenigstens meine Kinder.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Weihnachtliche Gedanken

Das ganze Jahr werden sie übersehen, belächelt, totgeschwiegen. Von den Menschen, den Bürgermeistern, dem Fernsehen.
Die Menschen in den Pflegeheimen, die psychisch kranken, die geistig behinderten Menschen - pardon, natürlich "Menschen mit besonderen Bedürfnissen".
Aber alle Jahre wieder zu Weihnachten werden sie aus dem Hut, vor den Vorhang und auf den Bildschirm gezaubert. Da dürfen sie für die lieben Angehörigen Theater spielen und Engel schnitzen. Da dürfen sie sich öffentlich blamieren und man lächelt milde und sagt "wie nett", "wie lieb diese Menschen doch eigentlich sind, wie treuherzig die Mongos ausschauen mit ihren weit auseinanderstehenden Augen."

Dabei sind diese Menschen genauso wenig lieb wie alle anderen. Oder genauso lieb, manche sind lieb, manche offen, manche verschlossen, manche sind gehässig, manche sind wütend. Wie die Nichtbehinderten auch. Sie sind einfach Menschen, mit Stärken und Schwächen, aber sie werden immer über ihre Defizite definiert. Der mit dem Schädelhirntrauma, die mit dem Hydrozephalus, die mit dem Dekubitus, der mit dem Religionswahn.

In Wahrheit haben sie keine besonderen Bedürfnisse. Weil alle Bedürfnisse, die wir haben, letztendlich normal sind. Vor allem das nach Essen und Ficken und Lieben und Geliebtwerden.
Wenn sie sagen, dass sie essen wollen, bekommen sie zu essen. Wenn sie Lachs und Champagner wollen, muss man schon drüber diskutieren. Ob der Alkohol sich mit den Medikamenten verträgt. Ob nicht gar Suchtgefahr besteht.
Wenn sie es aber wagen, das Bedürfnis zu ficken zu artikulieren, dann treten die Gremien der nichtbehinderten Experten und Expertinnen, die über Wohl und Weh der behinderten Menschen entscheiden zusammen und diskutieren, ob es wirklich Sex ist, den sie wollen oder brauchen oder nicht doch eher nur Berührungen und Aufmerksamkeit. Vielleicht wissen sie das aus der Erfahrung, dass man manchmal vögelt, weil man Wärme und Nähe braucht. Manchmal hat man aber einfach nur Gier, und das unterscheidet uns schon wieder nicht. Wir aber leben von den Unterschieden, wir sind nur gut, richtig, normal, weil wir uns von denen, die nicht gut, richtig und normal sind, unterscheiden. Weil wir besser sind. Reflektierter.

Warum fragt die sogenannten nichtbehinderten Frauen keine Sau danach, warum sie bumsen wollen, sondern lässt es sie einfach tun. Warum fragt die Männer, die zu Prostituerten gehen, kein Hund danach, ob sie nicht vielleicht einfach Ansprache und eine Ersatzmama oder was auch immer brauchen.
Warum geht es uns überhaupt etwas an, warum jemand welche Bedürfnisse hat? Aus Sorge, natürlich. Die Menschen könnten danach enttäuscht sein, weil sie etwas ganz anderes erwartet haben. Ja und? Wie oft sind wir enttäuscht, weil wir etwas anderes erwarten vom Leben? Wer behütet uns vor schmerzhaften Erfahrungen? Und würden wir überhaupt so (über)behütet werden wollen?

Lassen wir doch die Behinderten lieber Weihnachtsgedichte aufsagen und krippenspielen. Da sind sie keine Gefahr für uns, da stellen sie unser Leben und unsere Werte nicht in Frage.
Da können wir uns mit den Spenden und guten Taten in ihrem Licht sonnen. Da können wir Licht ins Dunkel senden (grad so, als wäre unser Leben hell und ihres dunkel), als wäre uns ihre Lebensqualität wirklich ein Anliegen, obwohl wir das ganze Jahr über wegschauen.

Es ist zum Kotzen. Diesmal nicht wegen der Vanillekipferl.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Offener Brief an die Bäume

Liebe Bäume und Pflanzen,

Wieder einmal lasst ihr die Zweige hängen und Blätter fallen.
Warum wehrt ihr euch nicht gegen den Herbst? Warum lasst ihr zu, wie Blüten und Früchte von euch abfallen und eure schönen grünen Blätter braun werden und verwelken? (Ja, ja, ich hab schon gesehen, dass ihr sie vorher noch rot und gelb und violett und orange anmalt.) Ihr seid doch stark, vor allem im Frühling und im Sommer, warum werdet ihr jetzt so schwach? Schämt ihr euch denn gar nicht?
Ja, ja, zuckt nur die Äste. Das ist auch eine Antwort.
Es tut gut loszulassen, nach der Fülle und Last der letzten Monate wieder frei und leicht zu werden, sagt ihr. Ihr wollt nicht besitzen, sondern schenken. Aha. Uneigennützig auch noch.
Aber woher wollt ihr wissen, dass ihr im nächsten Frühling wieder treibt?
Ihr wisst es nicht, ihr hofft nicht mal, ihr nehmt das Leben, wie es kommt, und wenn der Tod kommt, dann nehmt ihr ihn auch.

Wisst ihr, eure Herbstmetapher geht mir schon auf den Arsch. Jahr für Jahr erzählt ihr mir den gleichen Schwachsinn, von der Freude am Loslassen und an der Veränderung. Mit eurer verdammten Gelassenheit wollt ihr mich animieren, es euch gleich zu tun und die Vergänglichkeit einfach hinzunehmen. Aber merkt ihr, dass euch das nicht gelingt? Oder nur hin und wieder?
Merkt ihr nicht, welchen Stress ihr mir damit macht, weil ich ständig euer leuchtendes Beispiel vor Augen habe und mich im Vergleich dazu noch mehr als Versagerin fühle als ich es ohnehin schon tue? Weil Veränderungen für euch so leicht scheinen und für mich so schwer sind? Weil mich graue Strähnen, Abschiede und Falten beunruhigen und der Verlust von etwas, das ich liebe, mir solche Angst macht.

Deshalb ein Vorschlag in Güte. Wir machen einen Deal.
Nächstes Jahr lasst ihr die Blüten, Früchte und Blätter einfach drauf und tut so, als ob nichts geschehen wäre. Geht das? Ihr würdet mir damit auch ersparen, Tonnen von Birnenkompott zu kochen, Nüsse zu knacken und euer welkes Laub rechen zu müssen.
Ich werde im Gegenzug Veränderungen einfach akzeptieren oder mich mit ihnen arrangieren. Ich werde, was immer das Leben mir schenkt oder wegnimmt, dankbar nehmen oder gelassen nehmen lassen. Zumindest werde ich es versuchen.
Ihr müsst nicht sofort antworten, überlegt euch meinen Vorschlag einfach in Ruhe, gut? Jetzt habt ihr dann ohnehin Zeit zum Nachdenken.
Wenn ihr das mit dem Festhalten hinkriegt, dann krieg ich das mit dem Loslassen auch hin. Versprochen.

Eure Barbara

Freitag, 15. August 2008

Zum Abschied

Lieber Otto,

seit gestern bist du also Asche. Ich mag dir trotzdem noch ein paar Worte sagen, auch wenn du sie nicht mehr hörst, aber solche Abschiede sind ja immer mehr was für die, die bleiben als für jene, die für immer gehen.
Du sitzt vielleicht eh grad mit einem Glas Wein am Lagerfeuer, zum ersten Mal seit langem ohne Schmerzen, ohne dieses blöde Geschwür in deinem Bauch, und freust dich daran, die Ebenen gewechselt zu haben. Ich werd jetzt ein Glas auf dich trinken. Prost, Otto.

So richtig gut kannte ich dich ja gar nicht, aber muss man Menschen so richtig gut kennen, um sie gern zu haben? Gestern an deinem Sarg hätte ich gern laut „Pfiat di, Otto, danke, dass du da warst“ gesagt, aber natürlich versagte meine Stimme und ich hab nur geschwiegen und mir ein paar Tränen aus den Augen gewischt.

Man sagt ja, dass in Österreich die Steigerung von Feind „Parteifreund“ lautet, aber für dich galt das nicht. Dir ist es nie darum gegangen, in der ersten Reihe zu stehen, du hast dich nicht wichtig gemacht, obwohl du wichtig warst, nicht nur als Bezirskgeschäftsführer, sondern vor allem als Mensch.

Ich werde dich vermissen bei unseren Sitzungen, Otto. Meistens waren wir ja der gleichen Meinung, aber während mich manche Einstellungen unserer Genossen wütend und zornig gemacht haben, bist du gelassen geblieben. Das hab ich bewundert an dir, wie du zu deiner Meinung gestanden bist, aber immer auch das Andere gelten lassen hast. Weil du nicht die Menschen ändern wolltest, sondern ihre Lebensbedingungen.

Verdammt, warum musstest du schon abhauen, du warst doch noch nicht mal fünfzig. Only the good die young, sagt man, aber das ist natürlich auch ein Schwachsinn, weil erstens die Bösen oft genauso früh sterben, weil man mit 49 auch nicht mehr sooo jung ist und weil drittens eh niemand genau sagen kann, wo die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft.

Die Welt ist voller Leiden, stand auf deinem Partezettel, aber auch voller Möglichkeiten Leiden zu überwinden. Deine eigenen hast du jetzt überwunden, indem du dich aus dem und zu Staub gemacht hast, für die Leiden der anderen Menschen hast du dich immer mit deiner ganzen Kraft und Liebe eingesetzt. Für dich waren sozialdemokratische Werte nicht nur sozialdemokratische Worte, sie waren dir ein Herzensanliegen, vor allem die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen. Vielleicht, weil du selbst immer jung geblieben bist und es in deinen Augen immer so frech geblitzt hat.

Ein paar deiner Genossen waren gestern im roten SPÖ-Shirt beim Begräbnis. Manche der anderen Gäste haben den Kopf geschüttelt, aber dir hätte das getaugt, Otto, hab ich Recht? Dir war nämlich das Innere immer wichtiger als das Äußere.

Zurzeit bin ich – wie viele ÖsterreicherInnen – ziemlich sauer auf die Partei. Den Hut aber, den hau ich nicht drauf. Den ziehe ich vor Menchen wie dir, vor Menschen, welche die sozialdemorkatische Idee jeden Tag mit Leben füllen, die zeigen, dass sich Solidarität, Toleranz und Gleichberechtigung noch lange nicht überlebt haben und wichtiger sind denn je. Menschen wie du geben mir die Kraft weiterzumachen. Und die Zuversicht, dass es sich lohnt.

Pfiat di, Otto. Danke, dass du da warst.
Freundschaft.

Barbara

Sonntag, 6. April 2008

Mein 1968

Das Jahr 1968 feiert gerade seinen 40. Geburtstag. Sehr heftig feiert es und in den Zeitungen entkommt man seiner Party nicht.
Anlass für mich, meine Erinnerung in die Vergangenheit reisen zu lassen und mein ganz persönliches 1968 Revue passieren zu lassen.

Es war ein Jahr der Revolution fü rmich, denn das, was man gemeinhin „Ernst des Lebens“ nannte, begann. Die Schule. Ich war erst fünf, aber ich brannte darauf, endlich lesen, rechnen und schreiben zu lernen. Fürs Brav- und Tüchtigsein gab es Sternderl, und ich tat so ziemlich alles für ein Sternderl, sogar extra Zierzeilen unter die Hausaufgabe malen.
Ein bisschen überschattet wurden die Sternderl von den schwarzen Punkten, die man fürs Frech- und Schlampigsein bekam. Schwarze Pädagogik halt.
Es war eine Zeit des Aufbruchs. Mein Bruder und ich brachen in der Früh in die Schule auf, mein Papa in die Gummifabrik und meine Mama mit meiner kleinen Schwester in den Konsum.

1968 war auch in anderer Hinsicht ein revolutionäres Jahr für mich, denn ich war zum ersten Mal verliebt. Hätte ich damals gewusst, welche emotionalen Achterbahnfahrten ich mir damit einhandle, vielleicht hätte ich verhindern können, dass ich auch für den Rest des Lebens in irgendwen oder irgendetwas verliebt sein sollte. Wahrscheinlich hätte ich es trotzdem nicht verhindert.

Meine erste große Liebe hieß Waltraud und war meine Lehrerin. Manchmal durfte ich ihr die Hefte nach Hause tragen. Meine zweite große Liebe hieß Dieter, war blond und ich trug ihm die Schultasche. Zum Glück wohnte er direkt gegenüber der Schule. Für ihn schrieb ich mein erstes Gedicht. Der Beginn einer wunderbaren Karriere.

Fernseher hatten wir noch keinen, der kam erst ein Jahr später und das erste, was ich darin sah, war der Start von Apollo 14.
Ich hab zwar in der Schule viele neue Wörter gelernt, doch ich kannte weder The Who noch das Wort Flower Power. Flower Power hatte mit dem geblümten Kleid meiner Mama in etwa so viel zu tun wie Jimi Hendrix mit Caterina Valente.
Eine Straßenschlacht gab es bei uns nur, wenn sich zwei Autos auf der Bundesstraße ineinander verkeilten. Öffentliches Gruppenkuscheln vor der Semperit war unvorstellbar. Die Droge unserer Eltern war der Alkohol, unsere Drogen hießen Tutti frutti und Bensdorp. Einen Schilling kostete so eine Tafel Schokolade. Die Schleifen der Schokoriegel sammelten wir, denn für gefühlte tausend Schleifen gab es eine Packung Bensdorp gratis.

Auch von Love and Peace war weit und breit nichts zu erkennen. Wenn wir Kinder stritten oder rauften, wurden wir – ohne vorherige Gerichtsverhandlung, wer der/die Schuldige war – alle der Reihe nach übers Knie gelegt. Danach mussten wir am Fenster knien, bis wir uns entschuldigten. Ich kniete oft sehr lang, weil ich fand, dass man sich nicht für etwas, woran man nicht schuld war, entschuldigen konnte.

Das richtige 1968, also das mit den Rolling Stones, mit Afrolook und Räucherstäbchen und Tigerbalsam, das hat sich bei uns auf dem Land um etwa zehn Jahre verspätet. Es konnte ja auch nicht überall gleichzeitig sein.

Wie war euer ganz persönliches 1968?

Montag, 24. März 2008

Gretchenfrage

Wie ich es mit der Religion halte, hat la mamma andernorts gefragt. und weil meine Gedanken- und Erinnerungskette zu lang für einen Kommentar ist, fädle ich hier selbst. Ein paar bunt schillernde Glaskugeln fädle ich, ein paar echte Flussperlen und viele Glieder eines Rosenkranzes.

Das erste Mal den Eindruck, dass da etwas nicht stimmt, den hatte ich, als ich mich eines Sonntagsmorgens in der Kirche in den Betrachtungen des Kristallleuchters verlor und dafür nicht nur von meiner Oma, sondern auch von vielen anderen alten Kirchgängern ausgeschimpft wurde. Was ist schlimm daran, während der Messe nicht geradeaus auf den Pfarrer sondern hinaufzuschauen, dort wo angeblich Gott wohnt?

Später dann war ich bei den sozialistischen Kinderfreunden und bei der KAJ, der Katholischen Arbeiterjugend. Bei den Kinderfreunden war es lustig, bei der KAJ haben wir hauptsächlich gebastelt. Aber ein Highlight war die jährliche Ferienwoche in der Steiermark. Der Herr Kaplan war intelligent, jung und attraktiv, die Diskussionen waren spannend und die Mutprobe in der Gruselnacht aufregend. Tagsüber lagen die älteren Mädels neben dem Kaplan barbusig in der Sonne. (Ich war damals leider noch bar jeglichen Busens)
Der Kaplan wurde versetzt, und das, obwohl er es mit der christlichen Gemeinschaft sehr ernst nahm. Wieder dachte ich mir, dass da etwas nicht stimmt.

Ich war jung, ich war ahnungslos und ich war ein Mädchen vom Land, das wegen des Studiums in die große Stadt ging. Weil die beste Freundin in einem Studentinnenheim des Opus Dei wohnte, zog ich auch dort ein. Tagsüber studierte ich Russisch und das Leben und fickte mit jungen Männern in Che-Shirts, abends betete ich gemeinsam mit Jusstudentinnen aus gutem Hause dornenreiche Rosenkränze. Eines Tages lag ein Büchlein auf meinem Bett: „Denn heilig ist euer Leib.“ Mein Leib war mir immer heilig, da musste mich niemand bekehren.
Nach einem knappen Jahr schmiss man mich aus der Kalmann-Villa.

Noch immer las ich „Die Wende“, eine katholische Jugendzeitschrift und wartete auf eine ebensolche. Sie kam nicht. Ich ging in die Mensa der Katholischen Hochschulgemeinde (das Essen dort war gut und billig und die Mensa viel gemütlicher als diese riesige im Universitätsgebäude) ich diskutierte mit angehenden Theologen.
Sie alle wollten mich immer nur missionieren, zu meinem Besten. Sie sind überzeugt davon, dass ich auf dem falschen Weg bin und den richtigen erst finden werde. Sie würden mir gerne dabei helfen. Ich aber bin allergisch aufs Geholfenwerden, ohne dass ich um Hilfe bitte.

Ich habe keine Probleme mit Esoterikern, Veganern und Katholen, sie sollen ihr Ding leben, sie sollen wahlweise Feng-Shui-Kristalle, ihren Vollwerthirsebrei oder einen halbnackten, toten Mann am Kreuz anbeten, das ist wirklich ihre Sache. Aber sie sollen bitte nicht die Nase rümpfen, wenn mein Sofa in der faschen Ecke steht, ich ein Lammkotelett mit Rosmarin und Speckbohnen esse und leise darüber schmunzle, dass sie allen Ernstes glauben, Gottes Leib käme in Gestalt von geschmacksneutralen Oblaten daher.

Trotz allem verfolgte ich alles, was in der katholischen Kirche passierte, mit großem Interesse. Die Plattform „Wir sind Kirche“, die Gleichberechtigung und Mitbestimmung forderte, wurde von den Mächtigen niedergeprügelt und gab auf. Zumindest hört man heute kaum noch von denen.

Das – und ganz sicher nicht der Kirchenbeitrag war der Grund, weshalb ich aus diesem (für mich machtgeilen, verlogenen Haufen) austrat. Lange bevor ich der SPÖ beitrat (auch die ist manchmal ein machtgeiler, verlogener Haufen, aber deren Ideologie ist mir näher).

Meine Kinder sind „arme Heidenkinder“. Wenn man das überhaupt so sagen kann, denn mein Sohn wurde von meiner Oma heimlich mit Wasser aus Lourdes notgetauft.

Als ich Jahre später mit meinen Kindern in der Kirche war, damit sie so ein exotisches Bauwerk auch einmal von innen sehen, und weil man nur ablehnen kann, was man auch kennt, fanden sie das schön und sind zwischen den Bankreihen hin- und hergelaufen und haben sich sogar hingekniet. Sofort zischte ein mehrstimmiges „Pschschscht“ durch das Gotteshaus, das man mit „Schleichts euch“ übersetzen hätten können.
Lasset die Kinder zu mir kommen, hat Jesus angeblich gesagt, von grantiggiftigalten Weibern war glaub ich nicht die Rede.

Meiner Tochter wird in der Kirche immer schlecht, vom intensiven Weihrauchgeruch. Ich glaube, es liegt nicht nur an der minderen Qualität des Weihrauchs. „Dass es diesen Jesus mal gab, das kann schon sein“, sagte sie gestern, „aber das mit der Auferstehung haben sie sich nur ausgedacht, weil sie sich nicht damit abfinden konnten, dass der Kerl tot ist.“

Weise Worte, wahr

"Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf." Aus Gut gegen Nordwind - Daniel Glattauer

Selbstgeschrieben


Barbara A. Fallnbügl (mein Mädchenname) Monika Pellkofer- Grießhammer
Jakob und der gewisse Herr Stinki


Barbara A. Lehner (Text) Eleonore Petzel (Musik)
Von Herzen und Seelen - CD

Neu

oh je. I see. jetzt verstehe...
oh je. I see. jetzt verstehe ich, warum die geschichte...
testsiegerin - 7. Nov, 15:46
ich hab die liste aller
in österreich vergebener vornamen seit 1984 aus...
la-mamma - 7. Nov, 15:13
du meinst, heinz wäre...
du meinst, heinz wäre ein altmodischer name? ;-)
testsiegerin - 7. Nov, 10:43
ich würd zwar eher...
ich würd zwar eher als herzig statt heiß...
la-mamma - 6. Nov, 21:57
mehr davon gibt es in...
mehr davon gibt es in dem heft "heiße geschichten",...
testsiegerin - 6. Nov, 21:45
bitte mehr davon :-))
bitte mehr davon :-))
murmel (Gast) - 6. Nov, 08:04
yäh...... lust.......
yäh...... lust.... genau.....nö.... also...
rosmarin - 5. Nov, 23:49
Alles nette Sachen, doch...
Alles nette Sachen, doch irgendwie gab es da noch ein...
steppenhund - 5. Nov, 21:30

Web Counter-Modul


Briefverkehr mit einem Beamten
Erlebtes
Femmes frontales
Gedanken
Gedichte
Geschichten
Glosse
In dreißig Tagen um die Welt
Kurzprosa
Lesungen
Menschen
Sex and the Country
Veröffentlichungen
Vita
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren

kostenloser Counter