Sonntag, 2. Dezember 2007

Neuneinhalb Minuten

Die Karin schlüpft ins samtene Kleid
nachdem sie fertig ist mit Kochen
Im Bett liegt Werner, denn im Fernsehn läuft heut
die Erotiknummer „Neuneinhalb Wochen“

Rasiert, gebadet und gekämmt
die Schlüpfer frisch gewaschen
wird gleich beim Liebesfilm geschlemmt
und Bier getrunken - aus Flaschen

Wenn du willst, schlägt schüchtern der Werner vor
kann ich dir die Augen verbinden
Seit wann, so kontert sie mit Humor
vögelst du gern mit Blinden?

Und außerdem kann ich dann nicht
mehr sehen wie’s die Beiden treiben
Spricht sie und löscht das Deckenlicht
um sanft sich an Werner zu reiben

Als auf dem Bildschirm der Mickey Rourke
sich nach der blonden Kim verzehrt
träumt Karin von einer dicken Gurke
Während der Werner die Flasche leert

Das Treiben im Film erregt sie sehr
Ich will dich, sie stöhnt und grummelt
Auch Werner ist jetzt nach Geschlechtsverkehr
weshalb er am Reißverschluss fummelt

Er ist nicht wie Mickey mit Muskeln bepackt
Sie hat zu viel Speck auf den Hüften
Aber dennoch begehren sie sich nackt
und berauschen sich an ihren Düften

Sie streichelt zärtlich sein bestes Stück
er bemalt ihren Körper mit Sahne
Ach, Werner, haucht sie, Schlagobers macht dick
So nimm doch die reife Banane

Sie spreizt die Schenkel voller Lust
und spürt zunächst wie er sie leckt
Erregt greift sie sich an die Brust
als er die süße Frucht rein steckt

Die Karin kichert, das Obst ist zu weich
Und ihre Möse längst reif und saftig
Sie schreit: Mensch du, ich komme gleich!
Doch ich will deinen Schwanz – wahrhaftig!

Du kleine Hure musst ihn dir
verdienen, spricht er nun gewitzt
mit etwas Obers lutsch ihn mir
bevor die eig’ne Sahne spritzt

Zur Steigerung der Manneskraft
mag sie es lieber deftiger
bestreicht ihn mit dem Bratensaft
und saugt dann umso heftiger

Er fragt, als ihren Mund er fickt:
Willst du, dass ich uns zwei erlöse?
Die Frau, sie lächelt und sie nickt
Komm Liebster, nimm jetzt meine Möse

Gesagt, getan, gestöhnt, geschrien
Gepackt, gestoßen, geil geschaut
Sie geben sich einander hin
verschlingen sich mit Herz und Haut

Im Fernsehn läuft schon längst Reklame
ans Essen denken sie nicht mehr
Beim Kommen kommt zunächst die Dame
und Werner kommt gleich hinterher

Sie berühren sich zart, sie turteln und necken
es entspannen sich all ihre Glieder
Als Werner beginnt, ihre Finger zu lecken
haucht Karin: Ich könnte schon wieder!


Dieses Gedicht habe ich für einen von mir für mich ins Leben gerufenen Wettbewerb geschrieben, bei dem es darum ging, ein niveauloses, erotisches Gedicht zu verfassen

Weise Worte, wahr

"Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf." Aus Gut gegen Nordwind - Daniel Glattauer

Selbstgeschrieben


Barbara A. Fallnbügl (mein Mädchenname) Monika Pellkofer- Grießhammer
Jakob und der gewisse Herr Stinki


Barbara A. Lehner (Text) Eleonore Petzel (Musik)
Von Herzen und Seelen - CD

Neu

Wie geht es unserer Testsiegerin?
Wie geht es unserer Testsiegerin?
Lo - 5. Feb, 17:25
Vielen Dank! Du findest...
Vielen Dank! Du findest mehr von mir auf facebook ;-)
testsiegerin - 30. Jan, 10:40
Kurschatten ' echt keinen...
auch wenn diese deine Kur schon im Juni...xx? war,...
kontor111 - 29. Jan, 09:13
zum entspannen...Angel...meint
wenn ich das nächste Mal im Bett liege, mich verzweifelt...
kontor111 - 29. Jan, 08:44
"Pinguin"
"Pinguin"
bonanzaMARGOT - 11. Mär, 11:11
Sleepless im Weinviertel
Ich liege im Bett. Ich bin müde. Ich lese. Eine Romanbiografie...
testsiegerin - 13. Jan, 11:30
... ich könnte mal wieder...
... ich könnte mal wieder eine brasko-geschichte schreiben.
bonanzaMARGOT - 8. Jan, 07:05
OHHH!
OHHH! Hier scheint bei Twoday etwas nicht zu stimmen. Hoffentlich...
Lo - 7. Jan, 13:36

Web Counter-Modul


Briefverkehr mit einem Beamten
Erlebtes
Femmes frontales
Forschertagebuch
Gedanken
Gedichte
Geschichten
Glosse
In dreißig Tagen um die Welt
Kurzprosa
Lesungen
Menschen
Sex and the Country
Toll3ste Weiber
Vita
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren

kostenloser Counter