Tauchstation
Lass dich ruhig hinabziehen, sagst du, die geübte Taucherin, und hilfst mir den Bleigürtel umzuschnallen. Wenn du unten auf dem Meeresgrund angekommen bist, genieße für einen kurzen Augenblick den Boden unter deinen Füßen. Dann stoß dich ab und komm wieder rauf.
Hier, nimm die Sauerstoffflasche. Sie ist gefüllt mit Geschichten. Geschichten, die ich dir anstelle von schlechten Ratschlägen mit in den Abgrund gebe. Es sind Geschichten über meine Tauchgänge. Glaub mir, lächelst du, ich bin in den Weltmeeren nicht nur in berauschenden Korallenriffen geschnorchelt. Ich glaube dir aufs Wort. Tauchen lernt man nämlich nicht in der Badewanne mit einem Glas Wein und einem Teller Spaghetti.
Die Geschichten handeln vom Tauchen, vor allem aber vom Auftauchen. Darüber, wie du jedesmal ein wenig von der Tiefe mit an die Oberfläche nimmst. Und jedes Mal ein bisschen Oberflächlichkeit und Leichtigkeit in die Schwere. Da wie dort wird dich durch die Übung immer mehr Gelassenheit umgeben.
Lachen hab ich dir auch eingepackt, denn erstens sieht deine Tränen da unten ohnehin keiner und zweitens kannst du sie im Salzwasser nicht einmal schmecken.
Nein. Ich kann dich nicht begleiten, sagst du. Ich will auch gar nicht, denn ich sitze lieber hier am Ufer, auf den warmen Steinen, mit einem guten Buch. Aber ich werde auf dich warten. Besser du kommst, bevor ich die Flasche Tequila allein ausgetrunken habe.
Hier, nimm die Sauerstoffflasche. Sie ist gefüllt mit Geschichten. Geschichten, die ich dir anstelle von schlechten Ratschlägen mit in den Abgrund gebe. Es sind Geschichten über meine Tauchgänge. Glaub mir, lächelst du, ich bin in den Weltmeeren nicht nur in berauschenden Korallenriffen geschnorchelt. Ich glaube dir aufs Wort. Tauchen lernt man nämlich nicht in der Badewanne mit einem Glas Wein und einem Teller Spaghetti.
Die Geschichten handeln vom Tauchen, vor allem aber vom Auftauchen. Darüber, wie du jedesmal ein wenig von der Tiefe mit an die Oberfläche nimmst. Und jedes Mal ein bisschen Oberflächlichkeit und Leichtigkeit in die Schwere. Da wie dort wird dich durch die Übung immer mehr Gelassenheit umgeben.
Lachen hab ich dir auch eingepackt, denn erstens sieht deine Tränen da unten ohnehin keiner und zweitens kannst du sie im Salzwasser nicht einmal schmecken.
Nein. Ich kann dich nicht begleiten, sagst du. Ich will auch gar nicht, denn ich sitze lieber hier am Ufer, auf den warmen Steinen, mit einem guten Buch. Aber ich werde auf dich warten. Besser du kommst, bevor ich die Flasche Tequila allein ausgetrunken habe.
testsiegerin - 1. Mär, 00:24